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Lese-Apps für Kinder: Worauf Eltern achten sollten

Um spannende Geschichten zu lesen, können Kinder mittlerweile auch Apps nutzen. Viele enthalten sogar unterschiedliche Zusatzfunktionen. Welche von ihnen für die kleinen Leser hilfreich sind, erfahren Eltern jetzt in einem Ratgeber für Medienerziehung.
Lese-Apps sind eine Alternative zum Kinderbuch. Damit sie ihren Zweck aber erfüllen, dürfen ganz bestimmte Funktion nicht fehlen. Foto: Nicolas Armer Lese-Apps sind eine Alternative zum Kinderbuch. Damit sie ihren Zweck aber erfüllen, dürfen ganz bestimmte Funktion nicht fehlen. Foto: Nicolas Armer
Berlin. 

Lese-Apps für Tablets und Smartphones können eine gute Ergänzung zu Kinderbüchern sein. Allerdings sind nicht alle Zusatzfunktionen nützlich, einige können kleine Kinder überfordern.

Grundsätzlich seien Kinderbuch-Apps ab drei Jahren empfehlenswert, erläutert die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht.” Worauf Eltern bei der Auswahl achten sollten, zeigt dieser Überblick:

Erzählstimme: Die App verfügt am besten über eine Erzählstimme, die sich ein- und abschalten lässt. Zwar lässt sich die App mit einem Erzähler wie ein kleiner Film erleben. Für manche Kinder ist es aber schöner, wenn ihre Eltern selbst vorlesen, da ihnen deren Stimmen vertrauter sind.

Mitlesefunktion: Einige Apps bieten eine Mitlesemöglichkeit an, die einzelne Wörter nacheinander hervorhebt. Besonders für Leseanfänger kann diese Funktion spannend sein, wenn sie synchron mitlesen können.

Mikrofon: Damit können Eltern oder Kinder ihre eigene Stimme oder Geräusche aufnehmen, um selbst etwas zu den Bildern zu erzählen. Das macht das Ganze etwas abwechslungsreicher.

Musik:  Musik kann die App angenehm untermalen, aber auch ablenken. Daher sollten Eltern darauf achten, dass sie sich ausschalten lässt.

Sprachauswahl:  Diese Funktion kann sinnvoll für Kinder sein, die mehrsprachig aufwachsen. Auch vor einem Urlaub im Ausland kann es interessant sein, eine Geschichte in der Landessprache zu hören.

(dpa)
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