Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 19°C

Missglückter Friseurbesuch: Model bekommt Schadenersatz

Das Haar sollte braun-gold werden, hatte am Ende aber einen Rotstich. Wegen einer misslungenen Haarfärbung hat ein professionelles Model Verdiensteinbußen hinzunehmen. Die Frau klagte und bekam recht.
Haare färben will gelernt sein. Ein Model klagte, weil dem Friseur der Farbton nicht gelungen ist. Foto: Gregor Fischer/dpa Haare färben will gelernt sein. Ein Model klagte, weil dem Friseur der Farbton nicht gelungen ist.
Köln. 

Das Model ärgerte sich über eine misslungene Haarfärbung. Jetzt hat die Frau erfolgreich gegen den verantwortlichen Friseursalon geklagt.

Ende 2015 hatte sie ihre Haare bei einem Kölner Friseur „braun-golden” färben lassen - doch statt des gewünschten Farbtons hatten die Haare einen deutlichen Rotstich, wie das Landgericht Köln mitteilte.

Auch zwei Reparaturversuche blieben demnach ohne Erfolg. Dadurch seien ihr mehrere Aufträge entgangen, und die Haare seien durch die Prozedur dauerhaft geschädigt, klagte die Frau, die international als Model arbeitet. Auch habe sie durch die seelische Belastung stressbedingte Akne bekommen.

Wegen der entstandenen Verdiensteinbußen gab das Gericht der Klage auf Schadenersatz statt. Wie viel Geld die Frau bekommt, muss allerdings noch entschieden werden.

Die Pressesprecherin des Landgerichts sagte, auch wer nicht als Model tätig sei, könne mit einer solchen Klage unter Umständen erfolgreich sein: „Das ist ja ein Eingriff in den Körper. Wenn einem zum Beispiel die Haare ausfallen, ist eine Klage sinnvoll.”

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Familie

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse