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Mit Pflegebedürftigen offen über Schamgefühle sprechen

Wenn Ältere Menschen nicht mehr in der Lage sind, selbstständig auf die Toilette zu gehen, entsteht bei einigen erstmal eine allgemeine Verlegenheit. Doch diesem Schamgefühl kann mit offenen Gesprächen entgegenwirken.
Müssen Angehörige einen Pflegebedürftigen zur Toilette begleiten, kann das für alle Beteiligte anfangs unangenehm sein. Genaue Absprachen können da helfen. Foto: Kai Remmers/dpa Müssen Angehörige einen Pflegebedürftigen zur Toilette begleiten, kann das für alle Beteiligte anfangs unangenehm sein. Genaue Absprachen können da helfen. Foto: Kai Remmers/dpa
Berlin. 

Einen pflegebedürftigen Angehörigen auf die Toilette zu begleiten oder ihn überall zu waschen kann mit einem Schamgefühl verbunden sein. Am besten spricht man dies offen an, rät das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in seinem Ratgeberheft „Umgang mit Scham”.

Auch Dinge, die einem nichts ausmachen, sollte man dabei erwähnen - anderenfalls macht sich der Pflegebedürftige womöglich zu Unrecht Sorgen. Das Schamgefühl des Pflegebedürftigen muss ebenfalls berücksichtigt werden.

Auch dabei hilft ein offenes Gespräch, ebenso wie Rücksichtnahme. Zum Beispiel sollte der Pflegende zwar dabei helfen, auf der Toilette Platz zu nehmen, dann aber das Bad kurz verlassen. Beim Waschen sollte der Pflegebedürftige immer nur soweit ausgezogen werden, wie es nötig ist. Bereits gereinigte Körperpartien werden wieder bedeckt.

(dpa)
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