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Mode made in Berlin: Schau zeigt Roben von Uli Richter

Hildegard Knef und Fürstin Garcia Patricia waren nur einige der Prominenten, die die Kleider des Modedesigners Uli Richter trugen. Eine Ausstellung widmet sich nun seinen Kostümen, die immer noch Inspiration für andere Modemacher sind.
Eine Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt 40 Kostüme aus 70 Jahren Modegeschichte des Designers Uli Richter. Foto: Wolfgang Kumm Eine Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin zeigt 40 Kostüme aus 70 Jahren Modegeschichte des Designers Uli Richter. Foto: Wolfgang Kumm
Berlin. 

Er machte Berlin in den 50er Jahren wieder zu einer

angesagten Modemetropole: Zum 90. Geburtstag des Designers Uli

Richter zeigt das Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Highlights seiner Arbeit.

Von Freitag (2. Dezember) an sind rund 40 Kostüme aus fast 70 Jahren Modegeschichte zu sehen, dazu Fotografien, Zeichnungen und

Archivalien. Zehn junge Modemacher stellen Entwürfe vor, bei denen

sie sich von Richter inspirieren ließen, darunter Barre Noire und

Michael Sontag.

Die Ausstellung „Uli Richter Revisited - Modedenker, Lehrer,

Inspiration” zeichnet den Staatlichen Museen zufolge den beruflichen

Werdegang des Designers im West-Berlin der Nachkriegsjahre nach.

„Jung, elegant mit klaren Schnitten und ungewöhnlichen

Materialkombinationen treffen seine Kreationen einen Nerv der Zeit

und stehen international für einen Stil made in Berlin”, hieß es.

Zu den Kundinnen des gebürtigen Potsdamers gehörten Prominente wie

Rut Brandt, Hildegard Knef und Fürstin Garcia Patricia. 2005 hatten

die Museen seine umfangreiche Sammlung erworben. Auch zum 80.

Geburtstag gab es eine große Werkschau.

Ort: Kunstgewerbemuseum Berlin; Matthäikirchplatz, 10785 Berlin.

Ausstellung: 2. Dezember 2016 bis 5. März 2017

Öffnungszeiten: Di/Mi/Do/Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

(dpa)
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