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Pflegeheim für Demenzkranke sorgfältig auswählen

Ein Pflegeheim ist nicht immer automatisch für Demenzkranke geeignet. Angehörige sollten bei der Auswahl einer Einrichtung daher prüfen, ob es für die Bewohner besondere Hilfestellungen im Alltag gibt. Der „Wegweiser Demenz” hilft ihnen dabei.
Für Demenzkranke ist ein fürsorglicher Umgang im Pflegeheim besonders wichtig. Foto: Angelika Warmuth Für Demenzkranke ist ein fürsorglicher Umgang im Pflegeheim besonders wichtig. Foto: Angelika Warmuth
Berlin. 

Wenn ein Angehöriger an Demenz erkrankt, ist unter Umständen die Betreuung in einem Pflegeheim eine Option. Bei der Suche nach der passende Einrichtung sollte man unter anderem darauf achten, dass Wegweiser oder Piktogramme die Orientierung im Haus erleichtern.

Außerdem sollte man nach speziellen Angeboten für Menschen mit Alzheimer oder Demenz fragen. Darauf weist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf seiner Webseite www.wegweiser-demenz.de hin.

Achten sollten Angehörige auch auf einen fürsorglichen Umgang: Ein eher negatives Zeichen sei es, wenn für die Bewohner Begriffe wie „Insassen” oder „Pflegefälle” benutzt werden. Eine wichtige Frage sei auch, ob sich das Personal kümmert oder nur auf Klingeln reagiert. Zudem lohne sich ein Blick auf die Kleidung der Bewohner - sauber sollte sie sein, zusammenpassen muss sie nicht unbedingt. Denn gute Heime überlassen ihren Bewohnern solche Entscheidungen.

(dpa)
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