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Realityshows mit Kindern gemeinsam schauen und diskutieren

Realityshows erfreuen sich vor allem bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Allerdings wissen sie oft nicht, dass die dargestellten Konflikte nicht echt sind. Hier sollten Eltern aufklären.
Die Konflikte und Beziehungen in Realityshows sind inszeniert. Das sollten Kinder und Jugendliche wissen. Foto: Arne Dedert/dpa Die Konflikte und Beziehungen in Realityshows sind inszeniert. Das sollten Kinder und Jugendliche wissen. Foto: Arne Dedert/dpa
München. 

Realityformate im Fernsehen haben oft hohen Gesprächswert. Vor allem bei älteren Kindern steigt der Druck im Freundeskreis, die Sendungen zu sehen und mitreden zu können. Für Eltern ist es ratsam, diese Shows gemeinsam mit dem Nachwuchs zu schauen, rät der Verein Flimmo.

Dabei können sie das Gezeigte genau unter die Lupe nehmen und mit den Kindern darüber sprechen, dass Sendungen wie „Germany's Next Topmodel” inszeniert sind. Das empfiehlt Flimmo. Der Verein berät Eltern zum laufenden Fernsehprogramm . Zur kindlichen Entwicklung gehört es, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Das funktioniert am besten, wenn Kinder angeregt werden, hinter die Kulissen zu blicken.

Bei der Model-Castingshow werde Kindern und Jugendlichen ein Ideal vom makellosen Körper präsentiert, kritisiert Flimmo. Das mache es Kindern schwer, selbstbewusst den eigenen Körper mit Makeln zu akzeptieren.

Grundsätzlich sind Sendungen nach 20.00 Uhr wie „GNTM”, „DSDS” oder „Der Bachelor” erst für Zuschauer ab zwölf Jahren zugelassen. Jüngeren Kindern bis zum Ende des Grundschulalters sollten solche Sendungen erspart werden, rät Flimmo.

(dpa)
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