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Schon kleine Kinder trauern Freunden nach

Wenn Spielkameraden wegziehen, sind kleine Kinder traurig. Dabei geht es den Kleinen weniger darum, dass der Freund weg ist. Schmerzhaft ist eher eine neue Erkenntnis.
Wenn der Spielkamerad fehlt, sind oft auch schon kleine Kinder traurig. Foto: Patrick Seeger/dpa Wenn der Spielkamerad fehlt, sind oft auch schon kleine Kinder traurig.
Fürth. 

Ein Kind aus der Kita oder Nachbarschaft zieht weg - und löst damit große Trauer bei Sohn oder Tochter aus. Viele Eltern sind überrascht, dass schon kleine Kinder so etwas trifft.

Grundsätzlich ist es zwar so, dass Freundschaften im Vorschulalter noch nicht ganz so tief sind. Nach einer Weile sind die Kita- oder Nachbarschaftsfreunde also wieder vergessen. Aber in der akuten Trauerphase sollten Eltern die Gefühle ihrer Kinder ernst nehmen, sagt Ulric Ritzer-Sachs. Er arbeitet bei der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Gemeinsam mit den anderen Eltern können Mutter und Vater überlegen, wie man vielleicht noch Kontakt halten kann. Manchen Kindern hilft es, dem weggezogenen Freund ein gemaltes Bild zu schicken oder anzurufen. „Da muss man aber natürlich gucken, wie das Kind das verkraftet. Nicht, dass es nach einem Anruf noch trauriger ist als vorher.”

Was Kinder im Alter von vier oder fünf Jahren vor allem aus der Fassung bringt, ist oft weniger die Tatsache, dass ein Freund nicht mehr da ist. Schmerzhaft ist eher die Erkenntnis, dass Dinge im Leben passieren, auf die sie keinen Einfluss haben, erklärt Ritzer-Sachs.

(dpa)
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