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So gehen Eltern mit Kritik von anderen um

„Was, das Kind schläft noch bei euch im Bett?” Es gibt Menschen, die geben gern ungefragt ihren Rat weiter. Häufig trifft es Eltern. Sie können sich ein Schema zurecht legen, wann sie wie darauf reagieren.
Nicht ärgern! Mütter und auch Väter sind oft genervt von guten Ratschlägen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa Nicht ärgern! Mütter und auch Väter sind oft genervt von guten Ratschlägen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Fürth. 

bdquo;Also ich würde mein Kind ja nie so viel Fernsehen lassen”. Oder: „Der hat euch schon ganz schön im Griff!” Wer Kinder hat, dem mangelt es nicht an Ratschlägen oder unverhohlener Kritik von außen.

Für Eltern ist dieses Trommelfeuer manchmal schwer auszublenden und irgendwann zweifeln sie: Machen wir alles richtig? Haben die Schwiegereltern vielleicht doch Recht? Auch wenn es schwerfällt - am besten bleiben Eltern in solchen Situationen locker. „Und sie sollten sich fragen: "Ist mir der Mensch wichtig, von dem die Kritik kommt?"”, rät Ulric Ritzer-Sachs von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung.

Lautet die Antwort darauf „Ja”, könne man sich den Tipp oder die Kritik in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Bei allen anderen lautet die Devise: Ohren auf Durchzug stellen und ignorieren. „Wenn sowas häufiger passiert, legt man sich vielleicht schon ein paar Sätze zurecht, was man darauf sagen kann.”

Bei engen Freunden oder Verwandten können Eltern nach Kommentaren zum Kind auch gerne den Ball zurückspielen und fragen: „Was schlägst du denn vor, wie ich darauf reagieren kann?” Ob man den Vorschlag dann in Erwägung zieht oder nicht, sei ja jedem selbst überlassen.

(dpa)
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