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Sprechhemmung bei Kindern wird oft nicht erkannt

Wenn Kinder nur mit den Eltern und den Geschwistern sprechen, kann das mehr als nur Schüchternheit sein. Oft wird eine Sprachhemmung nicht erkannt. Dabei gibt es meist deutliche Anzeichen.
Wenn Kinder außerhalb ihrer Familie nicht sprechen, kann es sich um eine Sprachhemmung handeln. Foto: Patrick Pleul Wenn Kinder außerhalb ihrer Familie nicht sprechen, kann es sich um eine Sprachhemmung handeln. Foto: Patrick Pleul
Köln. 

Wenn ein Kind außerhalb der Familie länger als vier Wochen nicht spricht, sollten Eltern mit ihm zum Arzt gehen. Denn dahinter kann eine Sprechhemmung stecken, wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte erläutert.

Je früher der sogenannte selektive Mutismus erkannt wird, desto besser können die betroffenen Kinder gefördert werden. Meist entwickele sich die Sprechhemmung im Vorschulalter, oft werde sie aber mit Schüchternheit verwechselt.

Kinder mit dieser Sprechhemmung meiden oft auch Blickkontakt, drehen sich bei nicht vertrauten Personen weg oder verstecken sich. Die Situation wird für die Kinder leichter, wenn das Umfeld mit Verständnis reagiert statt das Ganze als bockiges Verhalten einzustufen.

(dpa)
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