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Was ist besser für Babys: Daumen oder Schnuller?

Er ist fast immer mit von der Partie und wirkt Wunder: der Schnuller. Manche Eltern sehen das nicht gern. Sie lassen ihre Kinder lieber am Daumen lutschen. Beides hat Vorteile.
Moderne Schnuller schaden dem Gebiss weniger als der Daumen. Eine beruhigende Wirkung haben beide. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa Moderne Schnuller schaden dem Gebiss weniger als der Daumen. Eine beruhigende Wirkung haben beide.
Hamburg. 

Bei manchen Babys führt kaum ein Weg daran vorbei: Sie beruhigen sich in bestimmten Situationen nur mit einem Schnuller im Mund. Eltern müssen sich deshalb keine Sorgen machen, erklärt die Zeitschrift „Junge Familie” (Ausgabe 4/2017).

Moderne Schnuller seien deutlich kieferfreundlicher als der Daumen. Hinzu kommt, dass die Entwöhnung vom Daumen viel schwieriger ist, weil die Kinder ihn immer dabeihaben. Bis zum dritten Lebensjahr dürfen sich Kinder ruhig mit einem Schnuller trösten. Dann sollten Eltern aber zusehen, dass sie ihr Kind entwöhnen. Das geht am besten mit Hilfe eines Rituals. In manchen Orten können Kinder ihren Nuckel selbst an einen Schnullerbaum hängen. Auch die Schnullerfee kann über den Verlust hinwegtrösten, indem sie ein kleines Geschenk bringt.

Zwang auszuüben, sei dagegen ungünstig. Wird der geliebte Nucki einfach weggeworfen, hat das Kind womöglich noch größere Sehnsucht danach als ohnehin schon.

(dpa)
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