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Wenn Kinder ständig Nein sagen: So reagieren Eltern richtig

Hunger? Nein. Baden? Nein. Um den zweiten Geburtstag herum beginnen Kinder mit dem Nein-Sagen. Da kann bei Eltern schon mal der Geduldsfaden reißen. Für sie gibt es drei Tipps, wie sie in der Nein-Phase richtig reagieren.
Die Phase, in der Kinder nur noch „Nein” sagen, ist für Eltern ganz schön anstrengend. Nachgeben kann dann manchmal Wunder bewirken. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn Die Phase, in der Kinder nur noch „Nein” sagen, ist für Eltern ganz schön anstrengend. Nachgeben kann dann manchmal Wunder bewirken.
Hamburg. 

Vor allem für Eltern von kleinen Kindern ist es ein gefürchtetes Wort: „Nein”. Etwa um den zweiten Geburtstag herum beginnen die Machtspiele zwischen Eltern und Kindern.

Mütze aufsetzen wird zum Desaster, selbst Baden fällt wegen Verweigerung aus. Die Zeitschrift „Kinder” (Ausgabe November 2017) gibt Tipps, wie Eltern mit dem Neinsagen umgehen können:

- Möglichst nicht mit Drohungen reagieren: „Wenn du jetzt nicht aufhörst, dann...” Es macht wenig Sinn, Kinder mit irgendwas zu bestrafen. Aus ihrer Sicht haben sie nichts Böses gemacht. Besser helfen Ablenkungen oder Alternativen, um aus dem „Nein” doch noch ein „Ja” zu machen.

- Auch mal Verständnis zeigen: Eltern machen nichts verkehrt, wenn sie während des größten Trotzanfall des Kindes sagen: „Ich verstehe dich” oder „Ja, das ist jetzt blöd”. Verständnis kann dazu führen, dass Kinder in der Folge wieder für Argumente zugänglich sind.

- Nachgeben, wenn es vertretbar ist: Niemand hat unbegrenzt Energie. Deshalb sollten Eltern genau überlegen, ob sie jeden Machtkampf ausfechten wollen. Dem Kind ab und zu seinen Willen zu lassen, ist kein Beinbruch und hilft, manche stressigen Situationen zu entspannen.

(dpa)
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