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Wie man Schmerzen bei Pflegebedürftigen erkennt

Der Umgang mit Patienten ist für Pfleger nicht immer leicht. Viele Probleme ergeben sich dann, wenn sie ihre Schmerzen nicht benennen können. Doch es gibt eine Methode, die die Arbeit vereinfacht.
Mit dieser Methode finden Pfleger schnell heraus, welche Schmerzen ihre Patienten haben: Anstatt das Wort „Schmerzen” zu benutzen, sollen sie versuchen, den Zustand zu umschreiben. Foto: Angelika Warmuth/dpa Mit dieser Methode finden Pfleger schnell heraus, welche Schmerzen ihre Patienten haben: Anstatt das Wort „Schmerzen” zu benutzen, sollen sie versuchen, den Zustand zu umschreiben.
Hamburg. 

Ältere und pflegebedürftige Menschen haben häufig Probleme, Schmerzen zu benennen. Wer jemanden pflegt, muss deshalb zum Schmerzdetektiv werden, erläutert Pflegewissenschaftler Prof. Thomas Fischer von der Evangelischen Hochschule Dresden in der Zeitschrift „Pflege und Familie”.

Hilfreich sei, nicht das Wort Schmerzen zu benutzen, sondern den Zustand zu umschreiben: „Tut dir da etwas weh? Ist das unangenehm?” - das wären mögliche Fragen. Außerdem ist es wichtig, auf die Körpersprache zu achten. Verzieht der Pflegebedürftige das Gesicht, während er angezogen wird, kann das ein Schmerzanzeichen sein. Das gilt auch, wenn er bestimmte Bewegungen vermeidet oder zum Beispiel gar nicht mehr Spazieren gehen mag.

(dpa)
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