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Witwenrenten werden immer später in Anspruch genommen

Hinterbliebene sind nach dem Tod des Partners durch die Witwenrente finanziell abgesichert. Das Durchschnittsalter beim Erstbezug dieser Rente ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Denn der Tod trennt Ehepaare immer später.
Die Inanspruchnahme der Hinterbliebenenrente erfolgt laut Statistik immer später. Foto: Jens Kalaene/dpa Die Inanspruchnahme der Hinterbliebenenrente erfolgt laut Statistik immer später. Foto: Jens Kalaene/dpa
Berlin. 

Frauen und Männer erhalten im Schnitt immer später die Witwenrente. Lag das Durchschnittsalter beim ersten Bezug der Hinterbliebenenrente 1996 noch bei 66 Jahren, bekommen Frauen sie heute im Schnitt mit 72,3 Jahren und Männer mit 74,9 Jahren.

Das zeigen Daten der Deutschen Rentenversicherung, die von der Initiative „7 Jahre länger” des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft ausgewertet wurden. Hinter der Entwicklung steckt natürlich die gestiegene Lebenserwartung.

Paare, deren Ehe durch den Tod geschieden wird, sind im Schnitt auch deutlich länger verheiratet als früher: 34,9 Jahre waren Verwitwete im Jahr 2014 im Schnitt verheiratet. Vor 20 Jahren waren es noch 30,8 Jahre.

Die Initiative wertete für die Untersuchung das durchschnittliche Zugangsalter zur Hinterbliebenenrente von Witwen und Witwern laut Deutscher Rentenversicherung aus.

(dpa)
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