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Angehörige dürfen Urne häufig nicht selbst transportieren

Ob Angehörige eine Urne persönlich zum Friedhof tragen dürfen, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Doch selbst, wenn es erlaubt ist, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen und Regeln zu beachten.
In einer Urne wird die Asche des Verstorbenen nach einer Feuerbestattung aufbewahrt. Foto: Maurizio Gambarini In einer Urne wird die Asche des Verstorbenen nach einer Feuerbestattung aufbewahrt. Foto: Maurizio Gambarini
Königswinter. 

Trauernde dürfen eine Urne nicht immer selbst zum Friedhof transportieren. Das ist sechs Bundesländern verboten: Hamburg, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland. Darauf macht die Verbraucherinitiative Aeternitas aufmerksam.

Dann übernehmen die Angestellten des Friedhofes oder des Krematoriums oder der Bestatter diese Aufgabe. Auch in den anderen Bundesländern muss eine ordnungsgemäße Beisetzung sichergestellt sein, damit Angehörige die versiegelte Urne ausgehändigt bekommen. Wer die Überreste eines Verstorbenen also in einer Urne persönlich zur Grabstätte bringen will, muss auf jeden Fall einen Grabplatz auf einem Friedhof nachweisen können.

(dpa)
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