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Attraktive Versprechen, große Gefahr: der Graue Kapitalmarkt

Wenn sie in den Grauen Kapitalmarkt investieren, haben die Anleger oft eine direkte Beziehung zum Vermittler. Das schafft Vertrauen - aber meistens wissen die Investoren gar nicht, welch großes Risiko hinter einer solchen Anlage liegt.
Wenig Licht und viele Schatten: Anbieter auf dem Grauen Kapitalmarkt versprechen hohe Gewinne. Die Risiken sind aber oft mindestens ebenso hoch. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa Wenig Licht und viele Schatten: Anbieter auf dem Grauen Kapitalmarkt versprechen hohe Gewinne. Die Risiken sind aber oft mindestens ebenso hoch.
Frankfurt/Main. 

Geschlossene Fonds, Genussrechte, Direktbeteiligungen - Geldanlagen auf dem Grauen Kapitalmarkt sind riskant. Denn bei all diesen Produkten besteht das Risiko des Totalverlustes.

Das ist Anlegern aber offenbar häufig nicht bewusst, wenn sie solche Anlagen kaufen, wie eine Stichprobe des Marktwächters Finanzen der Verbraucherzentralen zeigt: Danach waren 60 Prozent der Anleger eigentlich auf der Suche nach einer sicheren Kapitalanlage.

Die Experten der Verbraucherzentrale Hessen analysierten 358 Rechtsberatungen der Verbraucherzentralen zu Schadensfällen auf dem Grauen Kapitalmarkt. Das Ergebnis: In 300 Fällen sahen die Berater grundsätzlich Ansprüche auf Schadenersatz gegeben. In 105 Fällen waren die Ansprüche aber verjährt. Im Durchschnitt hatten die Anleger laut Studie 23 000 Euro in den Grauen Kapitalmarkt investiert.

Ein weiteres Ergebnis: In 70 Prozent der Fälle standen die Anleger in einer engeren Beziehung zum Vermittler. Jede vierte Kapitalanlage wurde im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis vermittelt. Bei 45 Prozent der Fälle bestand eine mehrjährige Geschäftsbeziehung zum Vermittler.

(dpa)
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