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Beiträge nicht bezahlt: Notlagentarif für Privatversicherte

Private Krankenversicherer können nicht zahlungsfähige Mitglieder in einen Notlagentarif einstufen. Auf Risikozuschläge wird dann etwa verzichtet. Foto: Jan Woitas Private Krankenversicherer können nicht zahlungsfähige Mitglieder in einen Notlagentarif einstufen. Auf Risikozuschläge wird dann etwa verzichtet. Foto: Jan Woitas
Hamburg. 

Privat Krankenversicherte müssen oft steigende Beiträge in Kauf nehmen. So mancher ist da finanziell schon einmal überfordert. Doch wer zeitweise die Beiträge nicht mehr bezahlen kann, verliert seinen Versicherungsschutz nicht.

Die Unternehmen haben die Möglichkeit, den Versicherten in einen sogenannten Notlagentarif einzustufen. Dann entfallen Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse und Selbstbehalte, aber es kann auch sein, dass Zusatzversicherungen ruhen, erläutert die Verbraucherzentrale Hamburg.

Der monatliche Beitrag liegt den Angaben zufolge in diesem Fall bei 58 bis 120 Euro. Dazu werden angesparte Altersrückstände für die Finanzierung des Notlagentarifs in Höhe von bis zu 25 Prozent der monatlichen Prämie herangezogen. Es könne sein, dass Ärzte und Zahnärzte Patienten im Notlagentarif nicht behandeln wollen, weil sie dafür weniger Geld erhalten. Darauf weist die Verbraucherzentrale in der Broschüre «Der Notlagentarif in der privaten Krankenversicherung» hin.

Service:

Die Broschüre «Der Notlagentarif in der privaten Krankenversicherung» kann bei der Verbraucherzentrale Hamburg für 1,30 Euro unter der Telefonnummer 040 24 83 21 04 sowie im Internet unter bestellt werden.

(dpa)
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