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Bitcoin verliert innerhalb von 14 Stunden über 1000 Dollar

Der Hype um den Bitcoin ist vorerst vorbei: Bei der Kryptowährung zeichnet sich jetzt ein starker Abwertstrend ab. Grund dürfte der ausbleibende Markteintritt sein.
Weil die Einführung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Digitalwährungen nicht abzusehen ist, verlieren Anleger das Interesse am Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Foto: Jens Kalaene Weil die Einführung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Digitalwährungen nicht abzusehen ist, verlieren Anleger das Interesse am Bitcoin und anderen Kryptowährungen.
Frankfurt/Main. 

Kryptowährungen wie der Bitcoin sind am Donnerstag (6. September) den zweiten Tag in Folge deutlich gefallen. Der Bitcoin als bekannteste und älteste Digitalwährung fiel in der Nacht auf Donnerstag auf der Handelsplattform Bitstamp um etwa 9,5 Prozent auf bis zu 6253 US-Dollar.

Am Mittwoch hatte der Bitcoin bereits bis rund 7 Prozent an Wert verloren. Damit verlor die Kryptowährung innerhalb von gerade einmal 14 Stunden mehr als 1000 Dollar an Wert.

Auch andere Kryptowährungen wie Ether, XRP oder Eos gerieten weiter unter Druck, zum Teil noch deutlich stärker als der Bitcoin. Die Internetseite Coinmarketcap gab an, dass sich der Wert aller rund 1900 Kryptowährungen seit Mittwoch von knapp 240 Milliarden Dollar auf aktuell 202 Milliarden Dollar verringert habe.

Starke Preisschwankungen sind bei Digitalwährungen üblich. Als Grund für den jüngsten Preisrutsch gilt ein Bericht der Internetseite „Business Insider” vom Mittwoch. Dem Bericht zufolge hat die Investmentbank Goldman Sachs Pläne auf Eis gelegt, in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen.

Schon in den Wochen und Monaten zuvor hatte das Interesse der Anleger gegenüber den neuartigen Digitaldevisen in der Tendenz abgenommen. Als ein wesentlicher Grund dafür gilt das bislang vergebliche Warten auf die Einführung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) auf Digitalwährungen.

(dpa)
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