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Diese Telefonbetrugs-Maschen sollten Verbraucher kennen

Ihre Fantasie kennt kaum Grenzen: Mit immer neuen Tricks versuchen Betrüger an das Geld von Verbrauchern heranzukommen. Ihr wichtigstes Werkzeug: das Telefon. Wie Verbraucher unseriöse Anrufer erkennen.
Bei Anrufen unbekannter Personen, die bestimmte Handlungen verlangen, ist Skepsis angebracht. Foto: Christin Klose Bei Anrufen unbekannter Personen, die bestimmte Handlungen verlangen, ist Skepsis angebracht.
Mainz. 

Ein Anruf vom Staatsanwalt? Eine Gewinnmitteilung am Telefon? Die Tricks von Betrügern sind vielfältig. Verbraucher sollten daher vorsichtig sein. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt nennen drei Maschen und drei Tipps:

- Von angeblichen Gewinnen: Immer wieder geben sich Anrufer als Notare oder Staatsanwälte aus, die den Angerufenen große Gewinne in Aussicht stellen. Oft sollen Betroffene Geld überweisen, meist auf ein Konto im Ausland. Besser ist: Angebliche Gewinne sollten schriftlich bestätigt werden. Sensible Daten sollten in keinem Fall ungeprüft herausgegeben werden, raten die Experten.

- Von betrügerischem Kundendienst: Betrüger geben sich am Telefon oft auch als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. Das Angebot: Den heimischen Computer per Fernwartung von Viren und Trojanern zu befreien. Für einen solchen unseriösen Kundendienst-Einsatz werden nicht nur mehrere hundert Euro fällig. Das Fernwartungssystem ermöglicht den Betrügern auch vollen Zugriff auf sensible Daten.

- Von falschen Verträgen: Bei einem seriös klingenden Telefonanruf gibt der Anrufer vor, eine wichtige Nachricht zu überbringen. Der eigentliche Schock folgt oft erst viel später. Die Angerufenen haben angeblich teure Verträge abgeschlossen oder sollen mehrere tausend Euro überweisen, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu erhalten. Das Problem: Die Lügengeschichten werden oft vollkommen glaubwürdig vorgetragen. „Jeder kann zum Opfer werden”, warnen die Experten.

(dpa)
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