Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Erst Fotos, dann sichern: Wie man Haus-Schäden dokumentiert

Starker Regen oder Wind können ein Haus beschädigen. Deswegen müssen Eigenheimbesitzer danach besonders klug handeln. So dokumentieren sie überflutete Keller und kaputte Dächer richtig.
Kommt es nach einem Unwetter zu Schäden am Haus, sollten Besitzer Bilder von den betroffenen Stellen machen - am besten aus verschiedenen Perspektiven. Foto: Oliver Krato/dpa Kommt es nach einem Unwetter zu Schäden am Haus, sollten Besitzer Bilder von den betroffenen Stellen machen - am besten aus verschiedenen Perspektiven. Foto: Oliver Krato/dpa
Berlin. 

Wenn der Keller durch Starkregen vollläuft oder ein Sturm das Dach abdeckt, müssen Hausbesitzer den Schaden für ihre Versicherung dokumentieren. Dafür sollten sie Bilder aufnehmen, wenn möglich aus verschiedenen Perspektiven.

„Es muss gut ersichtlich sein, was alles kaputt gegangen ist”, sagt Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Wichtig zu beachten: Die Fotos sollten Betroffene machen, ehe sie Sicherungsmaßnahmen ergreifen. Also bevor sie den Keller auspumpen oder eine Plane auf dem Dach anbringen.

Videos sind auch eine Möglichkeit der Dokumentation. Wer sie dem Versicherer online übermitteln will, sollte aber die großen Datenmengen der Bewegtbilder bedenken. Einige Versicherer bieten im Internet die Möglichkeit, Fotos hochzuladen. Alternativ kann man sie auch per E-Mail schicken. Oder ganz klassisch als Abzüge per Post.

Oft sei das aber gar nicht nötig, sagt Jarosch. Häufig kämen Vertreter der Versicherung nach der Schadensmeldung selbst vorbei. Dann können Hausbesitzer die Bilder als Abzüge oder auf dem Display der Digitalkamera oder des Smartphones direkt vorzeigen.

Generell gilt: Damit der Schaden nicht größer wird, seien Sicherungsmaßnahmen in Ordnung, sagt Jarosch. Bevor aber ein Maler die Wände des vollgelaufenen Kellers streicht oder ein Dachdecker die abgedeckten Dachziegel wieder anbringt, sollten sich Hausbesitzer mit ihrem Versicherer in Verbindung setzen und absprechen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Geld & Recht

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse