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„Finanztest”: Entscheidung für Sofortrente gut abwägen

Sofortrente oder Auszahlplan? Was machen Rentner am sinnvollsten mit ihrem Ersparten? Das wollten die Experten von „Finanztest” wissen und nahmen 100 000 Euro als Grundlage. Hier die Testergebnisse.
Das Sparkonto ist gut gefüllt. Was damit tun als Neu-Rentner? Foto: Jens Kalaene/dpa Das Sparkonto ist gut gefüllt. Was damit tun als Neu-Rentner?
Berlin. 

Sicher und bequem: Eine Sofortrente bietet Rentnern verlässlich ein monatliches Zusatzeinkommen. Bevor sich Kunden für einen Vertrag entscheiden, sollten sie gut vergleichen. Denn nicht jeder Vertrag rechnet sich, wie eine Untersuchung von 26 Angeboten von „Finanztest” zeigt.

Eine Sofortrente ist eine sofort beginnende Rentenversicherung. Sie ist das Standardprodukt, wenn man einen größeren Geldbetrag in eine lebenslange Rente umwandeln will. Im Test standen dem Modellkunden 100 000 Euro zur Verfügung. Das Ergebnis: Die Ausbeute ist laut Stiftung Warentest mit 321 Euro monatlicher Rente selbst beim Testsieger eher bescheiden.

Zum Vergleich untersuchten die Experten, wie sich ein selbstgeschneiderter Auszahlplan aus risikoreicheren Aktien-ETF und sicherem Tagesgeld über 30 Jahre entwickelt. Hier hängt der Erfolg unter anderem von der Entwicklung auf den Kapitalmärkten und dem Mischverhältnis zwischen sicherer und risikoreicher Anlage ab.

Läuft es gut an den Kapitalmärkten, kann der Auszahlplan lukrativer sein als die Sofortrente. Bei einem ausgewogenen Mischverhältnis zwischen Tagesgeld und Aktien könnten Rentner laut „Finanztest” theoretisch 30 Jahre lang im Schnitt jeden Monat 562 Euro entnehmen. Läuft es über Jahrzehnte schlecht, würde der Auszahlplan aber nur eine monatliche Rate von durchschnittlich 251 Euro abwerfen.

(dpa)
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