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Immobilienkredit: Höherer Tilgungssatz rechnet sich

Der Traum vom Eigenheim ist immer noch sehr verbreitet. Wer ihn in die Realität umzusetzen möchte, benötigt dafür meist einen Immobilienkredit. Eine höhere Tilgungsrate hilft, die Zinskosten zu begrenzen.
Mit einem höherem Tilgungssatz kann man den Kredit schneller abzahlen und Zinskosten senken. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Mit einem höherem Tilgungssatz kann man den Kredit schneller abzahlen und Zinskosten senken.
Berlin. 

Niedrige Zinsen machen es möglich: Viele Deutsche erfüllen sich den Traum von den eigenen vier Wänden. In der Regel werden die Immobilien auf Kredit gekauft.

Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken erreichten die privaten Wohnungsbaukredite in Deutschland im Juni mit rund 933 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert.

Wichtig bei einem Immobilienkredit ist neben der Höhe der Zinsen und der Länge der Laufzeit auch die Tilgungsrate. Dabei gilt: Je höher der anfängliche Tilgungssatz, desto schneller ist man schuldenfrei - und spart Geld durch geringere Zinskosten.

Ein Beispiel: Ein Käufer nimmt ein Darlehen von 200 000 Euro zu einem Sollzinssatz von 2 Prozent auf. Bei einer Anfangstilgung von 2 Prozent hat der Kunde den Kredit nach knapp 35 Jahren getilgt. In dieser Zeit zahlt er an Zinskosten gut 77 000 Euro.

Liegt die Anfangstilgung bei 3 Prozent, ist das Darlehen bereits nach gut 24 Jahren zurückgezahlt. Die Zinskosten belaufen sich in diesem Fall auf etwa 65 000 Euro. Bei einem Tilgungssatz von 5 Prozent wäre das Darlehen nach 17 Jahren zurückgezahlt und die Zinskosten summierten sich auf knapp 36 000 Euro.

(dpa)
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