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Investmentfonds sind bei einer Insolvenz geschützt

Die Fondsgesellschaft geht pleite. Anleger brauchen davor keine Angst haben, weil das Vermögen geschützt ist. Dennoch sind Verluste möglich.
Vor einer Insolvenz der Fondsgesellschaft haben Anleger Angst. Allerdings bleibt ihr Vermögen bei einem solchen Szenarion geschützt. Foto: Sören Stache/dpa-Zentralbild/dpa Vor einer Insolvenz der Fondsgesellschaft haben Anleger Angst. Allerdings bleibt ihr Vermögen bei einem solchen Szenarion geschützt.
Frankfurt/Main. 

Bei Investmentfonds sind Anleger im Fall einer Insolvenz geschützt. Darauf macht die Aktion „Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften aufmerksam. Das Anlagevermögen bleibt vom Kapital der Fondsgesellschaft getrennt.

Das Geld der Anleger verwaltet die Fondsgesellschaft nur als Treuhänder. Bei einer Schieflage ist das Fondsvermögen also nicht betroffen. Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz erklärt jedoch, dass man diesen Punkt differenziert betrachten muss: „Es stimmt, im Pleitefall der Fondsgesellschaft ist das Fondsvermögen geschützt. Dennoch sind Verluste möglich.” Gerät ein Unternehmen in Schieflage, das Bestandteil des Fonds ist, kann es zu Kursschwankungen kommen. „Geht der Kurs runter, kann dies die Rendite verhageln.”

Allerdings sagt Kurz: „Ist der Fonds breit gestreut - investiert er also in verschiedene Branchen, Länder und Unternehmen - mindert dies die Gefahr, Verluste durch Kursschwankungen zu erleiden.” Bei sehr spitz zugeschnittenen Fonds sind die Verlustrisiken höher - als Beispiel nennt er Fonds, die nur in Solaranlagen investiert haben.

(dpa)
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