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Kein Rechtsanspruch auf Aktionspreise

Schnäppchenjäger sollten immer noch einmal auf den Kassenbon schauen. Denn nicht immer werden Aktionspreise beim Bezahlen auch berücksichtigt. Welche Rechte Verbraucher in einem solchen Fall haben, erklärt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.
Es besteht generell kein Rechtsanspruch auf Angebotspreise. Ist die Ware an der Kasse teurer als in einem Prospekt, kann der Kunde nicht den niedrigeren Preis verlangen. Foto: Arne Dedert/dpa Es besteht generell kein Rechtsanspruch auf Angebotspreise. Ist die Ware an der Kasse teurer als in einem Prospekt, kann der Kunde nicht den niedrigeren Preis verlangen. Foto: Arne Dedert/dpa
Rostock. 

Angebote, Sonderpreise, Rabatte: Händler werben in Prospekten häufig mit günstigen Waren. Der Kaufvertrag kommt aber erst an der Kasse zustande. Das bedeutet: Wird an der Kasse ein höherer Preis gefordert, kann der Kunde nicht den niedrigeren aus dem Prospekt verlangen.

Denn einen Rechtsanspruch auf Aktionspreise hat er nicht, erklärt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Verbraucher müssen Produkte allerdings auch nicht zu dem höheren Preis kaufen. Ging es an der Kasse zu schnell, um den Preis zu kontrollieren, sollten Kunden im unmittelbaren Anschluss an die Bezahlung einen Blick auf den Kassenzettel werfen.

Wird erst dann - oder sogar erst nach dem Auspacken der Ware zu Hause - festgestellt, dass ein anderer Preis kassiert wurde als der beworbenen oder am Regal ausgezeichnete, sollten Betroffene das Unternehmen unverzüglich auf den Fehler hinweisen. Seriöse Händler werden nach Angaben der Verbraucherschützer den Betrag gegen Rückgabe der Ware zurückzahlen.

(dpa)
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