Mieterhöhung: Basis ist ortsübliche Vergleichsmiete

In vielen Städten und Gemeinden liegen gute und mittlere Wohnlagen dicht beieinander. Vermieter in den preiswerteren Lagen dürfen das aber nicht ausnutzen: Sie müssen sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren.
versenden drucken
Berlin. 

In vielen Städten und Gemeinden liegen gute und mittlere Wohnlagen dicht beieinander. Vermieter in den preiswerteren Lagen dürfen das aber nicht ausnutzen: Sie müssen sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren.

"In manchen Fällen müssen schon auf der anderen Straßenseite höhere Mieten gezahlt werden", erklärt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin. Vermieter in den preiswerteren Wohnlagen dürfen das nicht ausnutzen. "Bei einer Mieterhöhung müssen sie sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren, die für ihre Wohnlage gilt."

Grundlage sei dabei die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in einem bestimmten Gebiet gezahlt wird, erklärt Happ. Die Vergleichsmieten aus der teureren Nachbargemeinde dürften Vermieter nicht als Grundlage für eine Mieterhöhung nehmen. "In diesem Fall müssen Mieter der Erhöhung nicht zustimmen."

Anders verhält es sich bei Neuvermietungen. Hier dürften Vermieter die Miethöhe selbst festlegen, erklärt Happ. Allerdings gebe es auch hier gewisse Grenzen: Mehr als 20 Prozent über der Vergleichsmiete dürfe die Miete nicht liegen. Interessenten sollten sich daher vor der Besichtigung darüber informieren, ob die Wohnung in der guten oder einer weniger guten Wohnlage ist. Orientierung darüber fänden sie in den jeweiligen Mietspiegeln.

(dpa)
versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Kundennummer:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wieviel ist 10 - 2: 



Videos

MEHR AUS Geld & Recht

Steigt meine Nettorendite wirklich? Anleger sollten die Gebühren für gemanagte Fonds berücksichtigen. Foto: Franziska Koark
Fondsrechner macht Kosten sichtbar

Düsseldorf. Geld anlegen ist nicht umsonst. Fondsgesellschaften zum Beispiel verlangen von Anlegern bei gemanagten Fonds oft Gebühren. Ob sich die ... mehr

clearing
Banken und Sparkassen setzen verstärkt auf das kontaktlose Bezahlen. Foto: Sparkassenverband
Elektronische Geldbörse: Kommt das kontaktlose Bezahlen an?

Frankfurt/Main. Wie herum steckt man die EC-Karte noch gleich in das Lesegerät? Geht es nach der Kreditwirtschaft, müssen sich Verbraucher diese Frage ... mehr

clearing
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse