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Rentner können mit Minijob ihre eigene Rente erhöhen

Um das monatliche Einkommen zu verbessern, suchen sich viele Senioren einen Minijob. Was viele nicht wissen: Durch freiwillig gezahlte Beiträge kann die Rentensumme steigen.
Senioren könne sich mit einem Mini-Job etwas zur Rente hinzuverdienen. Freiwillig gezahlte Rentenversicherungsbeiträge erhöhen auch die Monatsrente. Foto: Marijan Murat Senioren könne sich mit einem Mini-Job etwas zur Rente hinzuverdienen. Freiwillig gezahlte Rentenversicherungsbeiträge erhöhen auch die Monatsrente. Foto: Marijan Murat
Berlin. 

Wer eine Rente bezieht, kann jetzt nach Erreichen der regulären Altersgrenze während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung entrichten. Durch diese Beiträge erhöht sich die eigene Rente.

Das kann sich für Minijobber durchaus lohnen, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin. Minijobber verdienen maximal 450 Euro im Monat. Bei ihnen zahlt der Arbeitgeber in der Regel einen Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent des Gehalts zur Rentenversicherung. Ein Rentner mit Minijob kann sich mit einem eigenen Beitrag in Höhe von 3,7 Prozent vom Verdienst an der Rentenversicherung beteiligen. Bei einem Verdienst von 450 Euro entspricht dies einem monatlichen Beitrag von 16,65 Euro.

Wurde der Beitrag ein Jahr lang in dieser Höhe gezahlt, steigt die monatliche Rente im Westen um mindestens 4,83 Euro, im Osten um mindestens 5,08 Euro. Der Anspruch bleibt bestehen, auch wenn der Minijob aufgegeben wird. Um eigene Beiträge entrichten zu können, ist es erforderlich, eine Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber abzugeben.

(dpa)
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