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Rückkehr in die Gesetzliche: Für Rentner künftig einfacher

Die Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist oft nicht ohne Weiteres möglich. Rentner können jedoch von einer gesetzlichen Neuregelung profitieren. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin.
Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist schwierig. Für Rentner wird es künftig leichter zu wechseln. Foto: Martin Schutt/dpa Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist schwierig. Für Rentner wird es künftig leichter zu wechseln.
Berlin. 

Rentner können künftig leichter von der freiwilligen oder privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Möglich macht das eine gesetzliche Neuregelung zur Berechnung der Vorversicherungszeit, die zum August in Kraft getreten ist.

Für so einen Wechsel sind bestimmte Voraussetzungen nötig: Pflichtversichert in der Gesetzlichen Krankenversicherung sind Rentner nur, wenn sie in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens zu mindestens 90 Prozent in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert gewesen sind - ob freiwillig, pflicht- oder familienversichert. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Neu ist nun, dass für diese erforderliche Zeitspanne drei Jahre für jedes Kind pauschal angerechnet werden. Das gilt für eigene sowie für Adoptiv-, Stief- und Pflegekinder.

Den Wechsel vollziehen können künftige Rentner, aber auch alle, die bereits im Ruhestand sind und die Vorversicherungszeit bislang nicht erfüllt haben, erläutert die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Betroffene Rentner müssen sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse melden und die Prüfung selbst anfragen. Für künftige Rentner erfolgt die Berechnung automatisch, wenn sie den Rentenantrag stellen.

(dpa)
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