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Volles Risiko? - Faustformel für Aktienanlage nutzen

In Zeiten der Niedrigzinspolitik sind Aktien eine attraktive Geldanlage. Doch Experten warnen, nicht das gesamte Vermögen dafür zu nutzen. Eine Faustformel zeigt, welcher Betrag vernünftig ist.
Tendeziell können junge Leute einen größeren Vermögenanteil in Aktien investieren, da sie mehr Zeit haben, Verluste wieder auszugleichen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa Tendeziell können junge Leute einen größeren Vermögenanteil in Aktien investieren, da sie mehr Zeit haben, Verluste wieder auszugleichen.
Frankfurt/Main. 

An den Börsen schwanken die Kurse. Daher sind Aktieninvestments immer auch mit Risiken verbunden. Sinnvoll ist es aus diesem Grund, nicht sein ganzes Vermögen in Aktien zu investieren. Doch wie hoch sollte die Aktienquote im Depot sein?

Das lässt sich anhand der Faustregel „Maximaler Aktienanteil = 100 minus Lebensalter” errechnen, rät die Aktion „Finanzwissen für alle” der Fondsgesellschaften. Die Idee dahinter: Je jünger Anleger sind, desto mehr Risiko können sie eingehen, da sie mehr Zeit haben, Kursverluste wieder auszugleichen.

Diese Regel bietet aber nur eine grobe Orientierung, wichtig sind auch die individuelle Lebens- und Vermögenssituation des Sparers. Denn die Aktienquote kann bei geringerer Risikobereitschaft auch bei jüngeren Anlegern grundsätzlich niedriger sein.

Wichtig ist auch der Anlagehorizont. Je länger ein Anleger Wertpapiere hält, desto größer ist auch die Chance auf Gewinne. Wer vor 15 Jahren 50 000 Euro in einen Fonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien angelegt hat, kann sich heute ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags über ein Vermögen von etwas mehr als 192 000 Euro freuen. Das entspricht einem jährlichen Wertzuwachs von 9,4 Prozent.

(dpa)
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