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Wert oder Wachstum

Wer auf Aktien oder Fonds setzt, muss sich für eine Strategie entscheiden. Eine wichtige Frage dabei: Soll es lieber konservativ oder etwas risikofreudiger sein?
Kurse fallen und steigen. Mit der richtigen Strategie gewinnt der Anleger dennoch. Foto: Frank Rumpenhorst Kurse fallen und steigen. Mit der richtigen Strategie gewinnt der Anleger dennoch. Foto: Frank Rumpenhorst
Frankfurt/Main. 

Wert oder Wachstum - Beide Ansätze können erfolgreich sein, erklärt die Aktion «Finanzwissen für alle» der Fondsgesellschaften. Ein Überblick:

Growth-Strategie: Hierbei werden vor allem Aktien von Unternehmen ausgewählt, die zuletzt ein überdurchschnittliches Umsatz- und Gewinnwachstum gezeigt haben. Das können etwa Papiere aus Boom-Branchen wie der Biotechnologie oder Informationstechnik sein. Hinter dem Kauf steckt der Gedanke, dass eine Aktie weiteres Wachstumspotenzial hat.

Solche Titel sind aber meist teurer als der Marktdurchschnitt. Hoch bewertete Aktien reagieren besonders empfindlich, wenn sie die hohen Erwartungen enttäuschen. Deshalb kommt der Growth-Ansatz (was auf Deutsch Wachstum heißt) eher für risikofreudige Anleger infrage.

Value-Strategie: Bei der Value-Strategie werden vorzugsweise Aktien ausgewählt, die im Vergleich zu denen von Wettbewerbern oder zum Gesamtmarkt günstig bewertet sind. Hier setzen Anleger also auf Werthaltigkeit und gehen davon aus, dass die Aktie im Markt unterbewertet ist - also beim Kurs noch viel Luft nach oben ist.

Der Value-Ansatz (Wert-Ansatz) eignet sich daher eher für konservativere Sparer. Denn diese Aktien reagieren zumeist weniger empfindlich bei zwischenzeitlich enttäuschenden Nachrichten.

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