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Zusatzversicherungen für Schüler sind überflüssig

Sollten Eltern die von einigen Lehrern empfohlenen Zusatzversicherungen für Schüler abschließen? Eher nicht, meinen die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Bund der Versicherten. Was sind die Gründe?
Aus Sicht von Verbraucherschützern brauchen Schüler im Regelfall keine Zusatzversicherungen. Foto: Jens-Ulrich Koch/Symbolbild Aus Sicht von Verbraucherschützern brauchen Schüler im Regelfall keine Zusatzversicherungen.
Stuttgart. 

In manchen Schulen werden Eltern Zusatzversicherungen für den Schutz ihrer Kinder angeboten. Davon raten die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Bund der Versicherten ab.

Solche Schülerzusatzversicherungen seien überflüssig - vor allem, wenn die Familie bereits eine bedarfsgerechte Absicherung habe. Bei den Angeboten, die oftmals von Lehrern verbreitet werden, handelt es sich teils um sehr kostengünstige Policen, die bei Unfällen und in Haftpflicht-Fällen greifen sollen. Dazu gehören zum Beispiel Schäden während der Schulzeit oder auf dem Schulweg.

Allerdings wird die Zusatzversicherung nach Erfahrungen der Verbraucherschützer nur wenige Schäden überhaupt begleichen und dafür oft nur geringe Summen bezahlen. Die Verbraucherzentrale berichtet außerdem von Beschwerden über Versicherer, die nicht eingesprungen sind, da bereits gesetzlicher oder privater Versicherungsschutz bestand.

Problematisch sei, dass Schulen Eltern oftmals unter Druck setzten, die Versicherung abzuschließen - etwa mit Verweis darauf, dass Kinder sonst nicht am Schulausflug teilnehmen dürften.

(dpa)
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