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Ein unüberschaubares Angebot erschwert Laien die Wahl des richtigen Hörsystems: Die Qual der Wahl

Kennen Sie Buridans Esel? Der mittelalterliche Philosoph Jean Buridan beschreibt in seinem Gleichnis einen hungrigen Esel, der vor zwei Heuhaufen steht. Weil sich das Grautier nicht entscheiden kann, welchen der Heuhaufen es zuerst fressen soll, verhungert es. So ähnlich scheint es unzähligen Menschen zu gehen, die an einer Minderung ihres Hörvermögens leiden.
Qual der Wahl
Laut Statistik hören zirka?15 Millionen Menschen in Deutschland schlecht – aber nur drei ­Millionen tun etwas dagegen. Warum verzichten so viele Menschen auf mehr Lebensqualität, obwohl ihnen dazu eine große Auswahl unterschiedlicher Hörgeräte, Implantate und Audioherapie-Angeboten zur Verfügung stünde? Vermutlich schreckt manchen die Vorstellung vom Tragen eines großen, wenig attraktiven Hörgeräts ab. Eine völlig unbegründete Besorgnis, da es inzwischen rund 1800 unterschiedliche Hörgerättypen gibt, die teilweise völlig unsichtbar ihren Dienst verrichten.

Doch gerade diese für Laien unübersehbare Vielfalt der angebotenen Systeme stellt für zahlreiche Schwerhörige eine zusätzliche Hürde dar: Wie finde ich unter so vielen verschiedenen Möglichkeiten die passende Lösung für meinen individuellen Hörverlust? Diesen Menschen geht es wie Buridans Esel; aus Angst vor einer falschen Wahl verzichten sie lieber ganz auf Hilfe. Mit ähnlich fatalen Folgen, denn Schwerhörigkeit endet zwar – von hörminderungsbedingten Unfällen im Straßenverkehr abgesehen – selten tödlich. Aber wenn sie nichts dagegen tun, wird sich ihr Gehör unweigerlich weiter verschlechtern. Hier ist sachkundige Beratung gefragt.

Genau darauf haben sich Hörgeräte-­Akustikermeisterin und Audiotherapeutin Tanja Di Mauro und ihr Team von HörSinn spezialisiert: „Seit 21 Jahren arbeite ich für Menschen mit Hörminderung und Tinnitus. Ich kenne alle Hörsysteme, die modernsten Geräte und Therapieformen und kann somit jedem zur bestmöglichen Lösung seines Hörproblems verhelfen.“ Am Freitag, dem 20. Juni, wird Tanja Di Mauro neue Räumlichkeiten in der Schweizer Straße 21 in Frankfurt-Sachsenhausen eröffnen. Im ersten Stock bietet das HörSinn-Team künftig ausführliche Beratung zu den Themen Hörsysteme, Implantate, Audiotherapie und Tinnitus an und nimmt damit allen Unschlüssigen die letzte Ausrede, sich nicht um Abhilfe für ihren Hörverlust zu kümmern. Tanja Di Mauro: „Zur Eröffnung wird der Schriftsteller Alexander Görsdorf aus seinem jüngsten Buch ‚Taube Nuss’ lesen. Görsdorf ist selbst seit seiner Kindheit schwerhörig und mittlerweile Träger eines Cochlear Implantats. Drei seiner Bücher, vom Autor handsigniert, werden wir unter unseren Gästen verlosen.“ (ahf)

Autor Alexander Görsdorf wird bei HörSinn aus seinem Buch ‚Taube Nuss‘ lesen.



 
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