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Erfolgreiche Spendenprojekte des Förderkreises ergänzen Therapieangebot der Geriatrischen Tagesklinik am Klinikum Frankfurt Höchst

Der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. hat viel Zeit, Mühe und Geld investiert, um den Aufenthalt der Patienten in der Geriatrischen Tagesklinik noch angenehmer zu gestalten. Die bisher umgesetzten Projekte im Wert von über 2.000 Euro wurden nun vorgestellt, „schließlich möchten die Förderer auch wissen, wofür sie ihr Geld gespendet haben“, sagt Margrit Weißbach, Vorsitzende des Förderkreises.
Vor einiger Zeit wurde bereits für Kuscheldecken im Ruheraum gesammelt, jetzt wurde dieser mit einem Wandtattoo weiter verschönert. Die Wände des Aufenthaltsraums zieren jetzt ebenfalls lebendige Tattoos und Orchideen schmücken die Fensterbänke. „Wir möchten, dass sich die Patienten neben der optimalen medizinischen und therapeutischen Betreuung auch wohlfühlen, wenn sie einen Großteil des Tages in unserer Geriatrischen Tagesklinik verbringen. Dazu gehört ein freundliches und wohnliches Ambiente“, sagt Thomas Steinmüller, Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Höchst und stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises.

Zum Wohlfühlen ist auch der weitläufige Garten, der von den Auszubildenden des Amtes für Grünflächen rundum verschönert wurde. Der Förderkreis hat zwei Hochbeete inklusive Erde und Pflanzen sowie Gartengeräte und Gießkannen finanziert, damit sich die Senioren in Form von Gartenarbeit betätigen können. Die Beete werden interdisziplinär von den Ergotherapeuten und der Pflege gemeinsam mit den Patienten gepflegt und gestaltet. Nach der Gartenarbeit haben die Senioren die Möglichkeit, sich auf zwei neuen Bänken des Förderkreises auszuruhen und die Natur zu genießen. Aber nicht nur optisch hat sich etwas getan – in der Küche der Tagesklinik gibt es nun ein Induktionskochfeld mit neuen Töpfen und Pfannen. Hier üben die Patienten das eigenständige Kochen, damit sie sich dann auch in den eigenen vier Wänden selbst etwas zubereiten können und soweit es möglich ist selbstständig bleiben.


Die bisher umgesetzten Projekte sind jedoch nur ein kleiner Teil von dem, was der Förderkreis geplant hat. Die Geriatrische Tagesklinik soll noch weiter verschönert und mit Bestausstattung versorgt werden. Deshalb wird weiter gesammelt. Die Patienten sollen fünf Multicare Ruhe- und Pflegesessel für ihren Ruheraum bekommen. Die Sessel können ganz einfach zur Liege umfunktioniert werden, sind leicht zu bedienen und optimal für Patienten im höheren Alter geeignet. Regelmäßiges Ausruhen ist wichtig und gehört in der Geriatrischen Tagesklinik zum Therapieplan fest dazu.
 

Über die Geriatrische Tagesklinik


Die Geriatrische Tagesklinik am Klinikum Frankfurt Höchst behandelt Patienten mit allen Formen geriatrischer Erkrankungen, die keinen stationären Aufenthalt mehr benötigen, deren Therapiebedarf aber nicht durch ausschließlich ambulante Leistungen abgedeckt werden kann. Dabei verbindet die Tagesklinik den Vorteil einer intensiven und fachübergreifenden Behandlung mit der täglichen Rückkehr in die vertraute, häusliche Umgebung. Die Patienten sind werktags von 8 Uhr bis 15 Uhr in der Klinik und verbringen die Abende, Nächte und Wochenenden Zuhause. „Unsere geriatrische Tagesklinik ist ein wichtiges Bindeglied zwischen ambulanter und stationärer medizinischer Versorgung älterer Patienten, in der Regel ab dem 65. Lebensjahr“, unterstreicht Priv. Doz. Dr. med. Wolfgang Mühlberg, Chefarzt der geriatrischen Tagesklinik und der Klinik für Innere Medizin 4.


Das Team der geriatrischen Tagesklinik besteht aus Ärzten, Pflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten, physikalischen Therapeuten und Logopäden. An erster Stelle steht die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten durch Steigerung der Fähigkeit zur Selbsthilfe, der Mobilität sowie der Aktivität. Dies wird durch eine individuelle, fachübergreifende und patientenorientierte Zusammenarbeit aller erforderlichen Disziplinen in der Tagesklinik und am Klinikum Frankfurt Höchst erreicht. Die geriatrische Tagesklinik hier in Frankfurt am Main war die erste ihrer Art in Deutschland und hatte somit Modellcharakter für alle weiteren geriatrischen Tageskliniken, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind.


Zum Leistungsspektrum der geriatrischen Tagesklinik gehören alle medizinisch erforderlichen, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen (ggf. unter Einbeziehung anderer Fachabteilungen des Klinikums), die Betreuung durch Pflegepersonal, das in aktivierender therapeutischer Pflege spezialisiert ist, Physio- und Ergotherapie, Physikalische Therapie, Akupunktur, Logopädie, altersgerechte Diabetesschulung, Ernährungsberatung, Beratung durch den Sozialdienst sowie die katholische und evangelische Seelsorge.


Behandelt werden sämtliche Störungen der Mobilität mit Gefährdung der Selbstversorgung,Patienten nach einem Schlaganfall (z.B. mit Lähmungen oder Sprachstörungen), Parkinson-Syndrome und andere Bewegungsstörungen, Schwindel, sämtliche internistische Erkrankungen (z.B. des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge oder des Stoffwechsels), durch Multimorbidität erschwerte Rehabilitation nach Operationen (z.B. des Hüftgelenkes oder der Wirbelsäule), degenerative und entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronische Schmerzen und vieles andere mehr. Weitere Informationen zum umfassenden Angebot der geriatrischen Tagesklinik unter Telefon 069 3106-2720.
 


Über die Klinik für Innere Medizin 4



Der Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin 4 (Geriatrie, Geriatrische Tagesklinik) liegt in der Akutgeriatrie, d.h. in der Diagnostik und Therapie von älteren Patienten mit mehreren akuten und chronischen internistischen Erkrankungen. Hierfür steht ein multiprofessionelles geriatrisches Team unter ärztlicher Leitung bereit. Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik liegt in der geriatrischen Frührehabilitation, d.h. in der fallabschließenden frühstationären Rehabilitation nach Operationen, Traumata, Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen. Ziel der geriatrischen Behandlung ist nicht nur die Therapie der meist multiplen internistischen Erkrankungen, sondern auch die Wiederherstellung der funktionellen Kapazitäten des Patienten, die ihm eine Rückkehr in das gewohnte häusliche Umfeld ermöglichen und verhindern, dass er zu einem Pflegefall wird.

Über das Klinikum

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.

Anfang des Jahres 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: Den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehört z.B. Erholungsräume im Klinikalltag für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. Seit Bestehen des Förderkreises wurden konkrete Projekte für das Klinikum im Wert von über 30.000 EURO umgesetzt.

Zu den Gründern des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst zählen Margrit Weißbach (Stadtverordnete a.D., Vorsitzende des Förderkreises), Rosemarie Heilig (Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main), Jürgen Vormann (Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG), Manfred Ruhs (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst am Main eG), Friedmann Roessler (Ehemaliger Direktor des Lindner Congress Hotels Frankfurt), Dr. med. Martin Kern (Leiter Arbeitsmedizin der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Schatzmeister des Förderkreises), Dr. med. Harald Hake (Chefarzt des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), Prof. Dr. med. Klaus Haag (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie), Thomas Steinmüller (Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Höchst, stellv. Vorsitzender des Förderkreises). Dr. Manuela Rottmann, ehemalige Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, unterstützte die Gründungsveranstaltung als Versammlungsleiterin.

 

Spendenkonto:

Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
Volksbank Höchst a.M. eG

Kontonummer: 9422307
Bankleitzahl: 50190300
IBAN: DE41501903000009422307
BIC (SWIFT Code): GENO DE 51 FHC


Mehr Informationen zur Mitgliedschaft bzw. zu aktuellen Aktionen im Internet unter
www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de.
 
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