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Fit ins Alter: Unfallchirurgen und Neurologen beteiligen sich mit Patienten-Forum an der Aktionswoche „Älterwerden in Frankfurt“

Ältere Menschen stürzen häufiger und wer einmal gestürzt ist, hat ein hohes Risiko, nochmals zu fallen. Die meisten Stürze im Alter resultieren aus dem Zusammenspiel zahlreicher äußerer und innerer Faktoren, beispielsweise häuslichen Stolperfallen, Sehstörungen und sturzbegünstigenden Medikamenten. Die Stürze können dabei folgenreich sein und gerade ältere Menschen in ihrer Selbständigkeit bedrohen.
Unter dem Titel „Fit ins Alter: Stürze im höheren Lebensalter – und wie man sie vermeiden kann“ lädt das Klinikum Frankfurt Höchst Patienten, Angehörige, Senioren und Interessierte am Mittwoch, 25. Juni 2014, zum Patienten-Forum im Rahmen der Aktionswoche „Älterwerden in Frankfurt“ ein. Los geht’s um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Als Referenten stehen den Gästen Dr. med. Harald Hake, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, sowie Dr. med. Kerstin Amadori, Oberärztin der Klinik für Neurologie, Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
 
Jeder zehnte Sturz im höheren Lebensalter bedarf einer Krankenhausbehandlung. Häufige Sturzfolgen sind Prellungen, Blutungen oder gar Knochenbrüche. „Eine große Rolle spielen im Alter die hüftnahen Oberschenkelfrakturen. Diese führen zu Einschränkungen in der  Lebensqualität, sind aber heutzutage auch gut behandelbar, sodass die Patienten meist kurze Zeit nach der OP schon wieder auf den Beinen sind“, erklärt Dr. Hake und rät auch im höheren Lebensalter zu täglich mindestens einer halben Stunde Bewegung. Das fördert nicht nur die Ausdauer und das Gedächtnis, sondern senkt auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. 
 
Um Stürze im Alter zu vermeiden, können Betroffene u.a. an einer spezifischen Therapie bei sturzgefährdeten Erkrankungen (z.B. Arthrose, Parkinson, Herzinsuffizienz) teilnehmen, sensorische Defizite durch eine Brille oder Hörgeräte ausgleichen sowie Kurse zur Sturzangstbewältigung belegen. „Nach dem ersten Sturz besteht ein zwei- bis dreifach erhöhtes Sturzrisiko, wobei Demenzkranke und Heimbewohner besonders häufig stürzen“, so Dr. Amadori.   
 
Die Aktionswoche "Älterwerden in Frankfurt" unter Federführung des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Frankfurt am Main bietet den Bürgern Frankfurts ebenso wie Fachkräften der Altenarbeit und -politik ein regelmäßiges Forum, um sich über vielfältige Themen rund ums Alter, Unterstützungsmöglichkeiten und Angebote in Frankfurt sowie zu fachlichen Entwicklungen zu informieren. Das Motto der Aktionswoche 2014 (16.06. bis 29.06.) lautet "Körper, Geist und Seele".
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