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Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst erfolgreich reakkreditiert

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat das Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst sowie die unter seiner Leitung stehende, patientennahe Sofortdiagnostik (POCT – Point Of Care Testing) erfolgreich reakkreditiert. Für den Bereich der medizinischen Labordiagnostik wurde die Norm DIN EN ISO 15189 und für den Bereich POCT die Norm DIN EN ISO 22870 erfüllt. Eine erfolgreiche Akkreditierungsprüfung hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Innerhalb dieser Zeit müssen regelmäßig durch die DAkkS Überwachungen durchgeführt werden.
Klinikum Höchst Bild-Zoom
Legen viel Wert auf Qualität: Die ärztlichen Leiter des Institutes für Laboratoriumsmedizin, Dr. med. Jörg Schulze, Dr. med. Heiko Wogawa und Dr. med. Oliver Colhoun, freuen sich mit Geschäftsführer Thomas Steinmüller (v.l.n.r.) über die Akkreditierungsurkunde der DAkkS.
Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) hat das Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst sowie die unter seiner Leitung stehende, patientennahe Sofortdiagnostik (POCT – Point Of Care Testing) erfolgreich reakkreditiert. Für den Bereich der medizinischen Labordiagnostik wurde die Norm DIN EN ISO 15189 und für den Bereich POCT die Norm DIN EN ISO 22870 erfüllt. Eine erfolgreiche Akkreditierungsprüfung hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Innerhalb dieser Zeit müssen regelmäßig durch die DAkkS Überwachungen durchgeführt werden.
 
Seit 2008 ist das Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst, unter kollegialer ärztlicher Leitung von Dr. med. Oliver Colhoun, Dr. med. Jörg Schulze und Dr. med. Heiko Wogawa, das einzige Krankenhauslabor in Hessen, das beide Normen erfüllt und erfolgreich akkreditieren bzw. reakkreditieren ließ. Die nun schon seit mehreren Jahren auch von der unabhängigen DAkkS belegte Kompetenz des Instituts in Bezug auf labordiagnostische Untersuchungen/POCT kommt den Patienten, aber auch den Mitarbeitern des Klinikums täglich zugute. „Mit circa 2.500 zu versorgenden Krankenhausbetten sind wir im Rhein-Main-Gebiet eines der größten Krankenhauslabore. Das ist eine große Verantwortung den Patienten gegenüber. Eine gleichbleibende hohe Qualität 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche ist eine Selbstverständlichkeit für uns“, betont Dr. Wogawa, Qualitätsbeauftragter und einer der Leitenden Ärzte des Instituts für Laboratoriumsmedizin.
 
Das Institut für Laboratoriumsmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst zeigt, wie unter kommunaler Trägerschaft Qualität und Wirtschaftlichkeit im Einklang stehen können. Dies belegen nicht nur die vielen bestehenden Kooperationen mit verschiedenen Einrichtungen (u.a. Labor Rhein-Main mit Labor Berlin, einem Unternehmen der Berliner Charité und der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH). „Hochqualifizierte Mitarbeiter und moderne Analyseverfahren wie z.B. MALDI-TOF MS (Matrix assisted Laser Desorption/Ionisation Time of Flight Mass Spectrometry) stehen uns zur Verfügung, um schnell und genau die eingehenden Patientenproben zu untersuchen. Davon profitieren alle am Klinikum sowie die bei unseren Partnern versorgten Patienten, da wir die gesamte Palette der Laboratoriumsmedizin von der Klinischen Chemie bis hin zur mikrobiologischen Diagnostik abdecken“, unterstreicht Dr. Colhoun, ebenfalls Leitender Arzt des Instituts.
 
Aufgrund des erworbenen Status im Hinblick auf medizinische Laboruntersuchungsmethoden unter hohem Qualitätsbewusstsein, ist das Institut auch ein interessanter Partner für die Industrie. Beleg dafür ist u.a. die Referenzlabor-Funktion mit der Siemens Healthcare Diagnostics GmbH.
 
Die Qualität der täglichen Arbeit kontinuierlich hoch zu halten und die Kooperationen zu vertiefen und auszubauen, sind erklärte Ziele der drei Leitenden Ärzte des Instituts für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst. So blicken sie optimistisch in die Zukunft (bald mit einem Klinik-Neubau) und sehen den nächsten Überwachungsterminen der DAkkS entgegen, um so auch nach außen zu demonstrieren, dass Qualität im Institut für Laboratoriumsmedizin nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern auch für Dritte nachvollziehbar - letztendlich zum Wohle der Patienten.
 
Das Institut für Laboratoriumsmedizin (Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie) verantwortet die zentrale Versorgung und Beratung des Klinikums für die gesamte Palette labordiagnostischer Leistungen in Routine- und Notfalldiagnostik mit umfassender fachärztlicher Kompetenz in den Bereichen Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Infektionsepidemiologie, Transfusionswesen, Ärztliches Qualitätsmanagement. Hoher Wert wird auf einen hohen Stand der Qualitätskriterien gelegt. Kurze Bearbeitungszeiten werden unter anderem durch eine hochmoderne Laborstraße, Rohrpostverbindung sowie elektronische Befundübermittlung erreicht. Das Institut hat überregionale Referenzfunktionen für Organisations- und Automatisierungsverfahren und ist bereits Dienstleister für einzelne kommunale Kliniken im Rhein-Main-Gebiet.
 
Über das Klinikum
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.
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