Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Neue Struktur und ein erweitertes Angebot für werdende und frischgebackene Eltern

Als einzige Klinik im Rhein-Main-Gebiet bietet das Klinikum Frankfurt Höchst ein Elternzentrum an. Seit 1. Juli hat das neu gegründete Zentrum mit der Hebamme Antje Wiesner eine Koordinatorin.
KFH


Das Elternzentrum bietet werdenden und frischgebackenen Eltern medizinische Spitzenversorgung sowie Komfort und eine professionelle Beratung unter einem Dach. Mit dem Elternzentrum reagiert das Klinikum noch mehr auf die besonderen Bedürfnisse von Schwangeren.


Die Klinik bietet damit ein erweitertes Angebot für die Zeit vor, während und nach der Geburt. Neben Still-, Akupunktur- und Hebammensprechstunden wird es ab 1. August auch eine Nachsorgesprechstunde geben. Mütter, die im Klinikum Frankfurt Höchst entbunden haben, bekommen in dieser Sprechstunde bei Bedarf die Möglichkeit einer Nachbetreuung. Ob Pränataldiagnostik, Kreißsaal oder die Schwangerenambulanz – für alle Bereiche gibt es einen eigenen Ansprechpartner. Koordiniert werden sie von Antje Wiesner. Außerdem haben junge Mütter immer freitags die Möglichkeit, die psychosoziale Beratung von Christine Lühn vom Sozialdienst katholischer Frauen zu besuchen. So soll nicht nur die einwandfreie medizinische Versorgung gewährleistet sein, sondern auch die menschliche Versorgung perfekt gemacht werden.
 

Angebote des Elternzentrums in einer App

Dokumentieren, planen, nachschlagen und das ohne lange Suche. Mit der übersichtlichen Navigation der neuen App des Elternzentrums „mein Baby“ finden werdende Eltern auf den ersten Blick, was sie brauchen. Ohne ausführliches Recherchieren im Internet oder Wälzen von Broschüren haben sie mit der App alles rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach auf dem Smartphone – den eigenen Bedürfnissen entsprechend. Die App ist kostenlos und kompatibel mit allen iOS- sowie Android-Geräten und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden bzw. über die Internetseite des Klinikums www.KlinikumFrankfurt.de (Entbinden im Klinikum).


Über das Elternzentrum

Über 2.000 Kinder erblickten 2013 das Licht der Welt im Klinikum Frankfurt Höchst, viele in zweiter und dritter Generation, darunter auch zahlreiche Mehrlingsgeburten. Zusammen mit anderen spezialisierten Abteilungen des Klinikums (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit Neugeborenenintensivstation, Kinderchirurgie, Kinderorthopädie, Sozialpädiatrisches Zentrum) ist die Geburtshilfe als Perinatalzentrum Level I (höchste Versorgungsstufe) für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 g anerkannt. Die Geburtshilfe stellt sich auf alle Formen der sanften Geburtsmedizin ein. Die fünf Kreißsäle sind mit bequemen Entbindungsbetten, einer großen Entbindungslandschaft oder einer Entbindungswanne ausgestattet. Gebärstuhl, Sprossenwand oder Pezzi-Bälle helfen, die Entbindung nach den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Mütter zu gestalten. Zur Geburtserleichterung kann auf verschiedene Verfahren zurückgegriffen werden: Ob Aromatherapie, Homöopathie oder Akupunktur, die alternativmedizinischen Möglichkeiten sind vielfältig. Selbstverständlich stehen den Gebärenden auch diverse Schmerzmedikamente oder die Periduralanästhesie (PDA) zur Verfügung. Die Anlage einer PDA unter der Geburt ist jederzeit ohne Verzögerung möglich.


Als Perinatalzentrum bietet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Möbus) das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderorthopäden mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. In den Familienzimmern können Väter bei Bedarf jederzeit bei ihrer Familie bleiben. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen beraten. Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei kurzen Überwachungsbedürfnissen des Neugeborenen weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert.
 

Umfangreiches Serviceangebot für werdende und frischgebackene Eltern

Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren wird, verlässt die Klinik gut gebettet. Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen, erhalten einen besonderen Babyschlafsack als Startpaket mit nach Hause. Der spezielle Babyschlafsack ist nicht nur praktisch, er dient u.a. auch als Überhitzungsschutz der Neugeborenen und hilft, dem plötzlichen Säuglingstod vorzubeugen. Das Elternschulprogramm bietet viele wichtige Kurse für die Zeit vor- und nach der Geburt. Dazu gehören z.B.
  • Wassergymnastik für Schwangere
  • Kunsttherapie für Risikoschwangere
  • Geburtsvorbereitende Akupunktur
  • Geburtsvorbereitende Kurse
  • Kreißsaalführungen
  • Diabetessprechstunden
  • Tragetuchschule
  • Rückbildungsgymnastik
  • Säuglingsschwimmen
 

Über das Klinikum

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst gibt es auch im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.
 
Zur Startseite Mehr aus Gesundheits-Journal

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse