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Neues Hebammen-Sprechstundenzimmer eingeweiht

Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. sorgt für noch höheren Behandlungskomfort im Elternzentrum.
Hebammensprechzimmer Gemütlichlichkeit im Hebammensprechzimmer: Oberärztin Sonja Pilz, die Hebammen Antje Wiesner und Michaela Jäger (Leitende Hebamme) mit Margrit Weißbach, Vorsitzende des Förderkreises, sowie Thomas Steinmüller bei der Einweihung.

Werdenden und frischgebackenen Müttern wird im Elternzentrum des Klinikums Frankfurt Höchst ein großes Beratungs-, Betreuungs- und Geburtsvorbereitungsangebot geboten. Dazu zählen die verschiedenen Sprechstunden während der Schwangerschaft, Akupunkturbehandlungen und die Stillberatung, bei der die Mütter die nötige Unterstützung erfahren und bei Problemen jemanden an ihrer Seite wissen. Ein solch breites Angebotsspektrum benötigt Raum, deshalb hat der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst ein Hebammen-Sprechstundenzimmer eingerichtet. Am Mittwoch wurde es gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst eingeweiht.

Das Konzept für den Raum wurde von den Hebammen entwickelt. Das Zimmer ist in warme und freundliche Farben getaucht und bietet gemütliche Sitzgelegenheiten, die ganz einfach zu Liegemöglichkeiten umfunktioniert werden können sowie Kuscheldecken, Stillkissen und alles, was Schwangere sowie frischgebackene Mütter und ihre Babys sonst noch brauchen. Ab April wird die Akupunktur zur Geburtsvorbereitung und Hilfestellung bei Schwangerschaftsbeschwerden in dem neuen Raum stattfinden. Später kommen eine Hebammensprechstunde und eine Beratung bei Stillproblemen dazu. Das erweiterte Beratungsangebot der Hebammen ergänzt das umfangreiche Kursangebot des Klinikums für werdende oder frisch gebackene Eltern und soll auch zunehmend für ambulante Patienten nutzbar sein. „Gerade vor dem Hintergrund der Probleme der Hebammen im ambulanten Bereich und einer wachsenden Zahl von Geburten am Klinikum ist ein solches Beratungsangebot sehr wichtig“, so Michaela Jäger, Leitende Hebamme. Im Jahr 2013 kamen hier  2.015 Kinder zur Welt. Das sind über 200 Geburten mehr als im Vorjahr, darunter zahltreiche Mehrlingsgeburten. „Der Förderkreis hat die Idee der Hebammen sehr gern aufgenommen und Spendengelder in Höhe von 1000 EURO für die Einrichtung zur Verfügung gestellt, damit sich die werdenden Mütter am Klinikum Frankfurt Höchst wie Zuhause fühlen“, unterstreicht Margrit Weißbach, Vorsitzende des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst.


Über das Elternzentrum

Über 2.000 Kinder erblicken jährlich das Licht der Welt im Klinikum Frankfurt Höchst, viele in zweiter und dritter Generation, darunter auch zahlreiche Mehrlingsgeburten. Als Perinatalzentrum Level I bietet es die Sicherheit der höchsten Versorgungsstufe für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 g. Die Geburtshilfe stellt sich auf alle Formen der sanften Geburtsmedizin ein. Die fünf Kreißsäle sind mit bequemen Entbindungsbetten, einer großen Entbindungslandschaft oder einer Entbindungswanne ausgestattet. Gebärstuhl, Sprossenwand oder Pezzi-Bälle helfen, die Entbindung nach den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Mütter zu gestalten. Zur Geburtserleichterung kann auf verschiedene Verfahren zurückgegriffen werden: Ob Aromatherapie, Homöopathie oder Akupunktur, die alternativmedizinischen Möglichkeiten sind vielfältig. Selbstverständlich stehen den Gebärenden auch diverse Schmerzmedikamente oder die Periduralanästhesie (PDA) zur Verfügung. Die Anlage einer PDA unter der Geburt ist jederzeit ohne Verzögerung möglich. 

Als Perinatalzentrum bietet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Möbus) das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer/innen zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderorthopäden mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. In den Familienzimmern können Väter jederzeit bei ihrer Familie bleiben. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen beraten. Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei kurzen Überwachungsbedürfnissen des Neugeborenen weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin befindet sich außerdem eine neonatologische und interdisziplinär-pädiatrische Intensivstation mit zwölf Beatmungsplätzen (einschließlich Hochfrequenzoszillation, Stickoxidbeatmung, Hypothermiebehandlung, Peritonealdialyse, Hämoflitration) und fünf tagesklinische Plätze. 

Umfangreiches Serviceangebot für werdende und frischgebackene Eltern

Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren wird, verlässt die Klinik gut gebettet. Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen, erhalten einen besonderen Babyschlafsack als Startpaket  mit nach Hause. Der spezielle Babyschlafsack ist nicht nur praktisch, er dient u.a. auch als Überhitzungsschutz der Neugeborenen und hilft, dem plötzlichen Säuglingstod vorzubeugen. Das Elternschulprogramm bietet viele wichtige Kurse für die Zeit vor- und nach der Geburt. Dazu gehören z.B.
  • Wassergymnastik für Schwangere
  • Kunsttherapie für Risikoschwangere
  • Geburtsvorbereitende Akupunktur/ Akupunktur bei Problemen in der Schwangerschaft
  • Geburtsvorbereitende Kurse
  • Kreißsaalführungen
  • Diabetessprechstunden
  • Tragetuchschule
  • Rückbildungsgymnastik
  • Säuglingsschwimmen

Über den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.

Anfang des Jahres 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: Den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehört z.B. Erholungsräume im Klinikalltag für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen. Seit Bestehen des Förderkreises wurden konkrete Projekte für das Klinikum im Wert von über 30.000 EURO umgesetzt. Zu den Gründern des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst zählen Margrit Weißbach (Stadtverordnete a.D., Vorsitzende des Förderkreises), Rosemarie Heilig (Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main), Jürgen Vormann (Geschäftsführer der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG), Manfred Ruhs (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst am Main eG), Friedmann Roessler (Ehemaliger Direktor des Lindner Congress Hotels Frankfurt), Dr. med. Martin Kern (Leiter Arbeitsmedizin der Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Schatzmeister des Förderkreises), Dr. med. Harald Hake (Chefarzt des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie), Prof. Dr. med. Klaus Haag (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie), Thomas Steinmüller (Geschäftsführer des Klinikums Frankfurt Höchst, stellv. Vorsitzender des Förderkreises). Dr. Manuela Rottmann, damalige Gesundheitsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, unterstützte die Gründungsveranstaltung als Versammlungsleiterin.

Spendenkonto:
Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
Volksbank Höchst a.M. eG
Kontonummer: 9422307
Bankleitzahl: 50190300
BIC (SWIFT Code): GENO DE 51 FHC
Mehr Informationen zur Mitgliedschaft bzw. zu aktuellen Aktionen im Internet unter
www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de.
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