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„Und wo ist der Haken, Herr Andreas?“

Zahnimplantate ohne Operativen Eingriff
In meiner Zahnarztpraxis in Frankfurt-Sachsenhausen biete ich regelmäßig Informationsabende zum Thema „Implantate ohne OP“ an. Viele Patienten und Interessenten sind zunächst misstrauisch, wenn sie von diesem Implantat-Verfahren erfahren. Und so taucht nach jedem Vortrag mit vielen Fotos und einem kurzen unblutigen Film immer dieselbe Frage auf: „Wo ist der Haken?“ In diesem Artikel werde ich diese und andere Fragen der Reihe nach beantworten, aber ich kann Ihnen vorab versichern: Es gibt keinen Haken.


Grundsätzliches Ziel einer modernen Zahnbehandlung ist in erster Linie der Zahnerhalt durch moderne endodontische (Endodontie – Lehre vom Zahninneren) Behandlungs­mög­lich­keiten wie der Wurzelbehandlung. Ist ein Zahn oder die Zahnwurzel nicht mehr zu retten oder existiert bereits eine Zahnlücke, dann empfehle ich meinen Patienten ein Zahnimplantat. Knochengewebe, das nicht mehr durch Biss und Druck belastet wird, bildet sich zurück, der Knochen schwindet und wird instabil. Dieser Knochenschwund unter einer Zahnlücke kann zu Stabilitätsverlust und Bissproblemen im gesamten Zahnraum führen.


Das Zahnimplantat ist im Gegensatz zur herkömmlichen Brücke fest mit dem Kieferknochen verankert – wie der echte Zahn mit seiner Wurzel. Das Knochengewebe wird weiterhin durch kräftigen Biss belastet und bleibt erhalten. Eine rasche minimal­invasive Implantation nach Zahnverlust wirkt dem Verlust von Knochengewebe sofort entgegen. Was aber genau unterscheidet die minimalinvasive Methode, die ich in meiner Praxis durchführe, von herkömmlichen Implantations-Methoden? Meine Vorträge beginne ich gerne mit einem Vergleich: Auch ein Handwerker, der einen Dübel in der Wand anbringen möchte, muss nicht das gesamte Mauerwerk aufklopfen. Er bohrt lediglich ein ausreichend großes Loch.


Nach diesem Bohrer-Dübel-Prinzip funktioniert unser minimal-invasives Implantat-Verfahren. Vor jedem Eingriff fertigen wir in meiner Praxis ein 3-D-Röntgenbild an, das den Zahnarzt über die genaue Lage des Kieferknochens und der Nervenbahnen informiert. Die Bohrung in den Kieferknochen wird danach mit einem extra für dieses Verfahren entwickelten Spezialbohrer direkt durch die Mundschleimhaut durchgeführt und fällt schmaler aus als bei herkömmlichen Implantat-Operationen. So entsteht nur ein minimaler, kreisförmiger Eingang in den Kieferknochen. Schließlich wird das qualitativ hochwertige und in Deutschland gefertigte Implantat wie ein Dübel ins Knochengewebe eingeschraubt.


Bei einem minimalinvasiven Eingriff einsteht keine große Wunde. Schmerzhafte Schnitte im Zahnfleisch, die Gefahr einer Wundinfektion, starke Schmerzen und langwierige Heilungsprozesse entfallen ebenso wie Wartezeiten auf das Provisorium mit unschönen Zahnlücken. Diese minimalinvasive Implantationsmethode existiert bereits seit über 30 Jahren (siehe www.championsimplants.com). Um sie sicher anzuwenden, sind langjährige Weiterbildungsmaßnahmen und Wochenendseminare nötig. Alle Spezialwerkzeuge und Implantate werden in Deutschland produziert und unterliegen strengster Qualitätskontrolle.


Haben Sie noch Fragen? Die würde ich Ihnen gern persönlich beantworten. Mein nächster Informationstag zum Thema „Implantat ohne OP“ findet am Mittwoch, dem 8. Oktober 2014 um 18 Uhr in meiner Praxis statt. Ich freue mich auf Ihren Besuch.



Stephen Andreas, Zahnarzt
Frankfurt am Main
069/622 323
http://www.zahnarzt-sachsenhausen.de/
info@zahnarztpraxis-andreas.de


 
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