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Abgelaufene Kontaktlinsen erhöhen Gefahr von Entzündungen

Kontaktlinsen-Träger sollten unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum ihrer Linsen achten. Wer die „Mini-Sehhelfer” trotzdem nach Ende der Mindesthaltbarkeit benutzt, dem droht ein unnötiges Risiko.
Äußerlich sehen Nutzer ihren Kontaktlinsen nicht an, ob sie noch ohne Bedenken einsetzbar sind. Das verrät nur die Mindesthaltbarkeit. Foto: Franziska Gabbert Äußerlich sehen Nutzer ihren Kontaktlinsen nicht an, ob sie noch ohne Bedenken einsetzbar sind. Das verrät nur die Mindesthaltbarkeit. Foto: Franziska Gabbert
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Selbst wenn sie noch verpackt sind: Kontaktlinsen mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum gehören in den Papierkorb und nicht mehr ins Auge. Das rät Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte. Anwender sollten ihre Augen keinem unnötigen Risiko aussetzen.

Die begrenzte Nutzungsdauer hat ihren Grund: Mit der Zeit setzen sich die Poren der Kontaktlinsen auch im verpackten Zustand immer mehr zu. Die Mini-Sehhelfer lassen deshalb immer weniger Luft durch. Das erhöht die Gefahr von Augenentzündungen.

Abgelaufene Kontaktlinsen einzusetzen, sei ein bisschen wie abgelaufenen Joghurt zu essen, so Eckert. „Es muss nichts passieren, kann aber.” Allerdings können Träger bei Kontaktlinsen im Gegensatz zu abgelaufenen Lebensmitteln nur sehr schwer erkennen, ob die Linsen noch brauchbar sind. Sichere Orientierung gibt nur die Mindesthaltbarkeit.

(dpa)
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