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Auch Männerhaut braucht Pflege

Immer mehr Männer legen Wert auf eine gepflegte Haut. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Bedeutung des Äußeren in der Arbeitswelt wächst. Einfach in den Cremetopf ihrer Partnerin greifen sollten Männer aber nicht – ihre Haut braucht eine etwas andere Pflege.

Die Hautpflege bei Männern beginnt am besten schon beim Waschen am Morgen. Durch eine erhöhte Talgproduktion neige Männerhaut verstärkt zu Unreinheiten und Mitessern, sagte Martin Ruppmann vom VKE-Kosmetikverband in Berlin der Deutschen Presseagentur. Nach dem Reinigen kann die Haut Wirkstoffe dann besser aufnehmen. Grundsätzlich sollten Männer besonders auf feuchtigkeitsspendende Produkte zurückgreifen.

Im Gegensatz zur weiblichen Haut ist Männerhaut weitaus dicker. Gleichzeitig hat sie ein erhöhtes Wasserbindungsvermögen, und die kollagenen Fasern sind gitterförmig vernetzt. „Das verschafft uns Männern in der Regel einen Vorteil bei der Hautalterung“, erklärte der Experte.

Im Umkehrschluss heißt das, dass die Produkte der Partnerin für Männer ungeeignet sind, weil diese andere Bedürfnisse und Anforderungen hat. Gut für männliche Haut ist laut Ruppmann alles, was Energie spendet und belebt, zum Beispiel das Coenzym Q10. Außerdem sind auch klärende oder beruhigende Extrakte zur Pflege wichtig.

Nicht nur sensible und empfindliche, auch normale Haut ist zum Beispiel durch die tägliche Rasur strapaziert. Dafür empfiehlt Ruppmann die Inhaltsstoffe Hamamelis oder das aus Kamille gewonnene Bisabolol.

Wer den sichtbaren Alterungsprozess aufhalten möchte, dem nützt das Eincremen allein nicht. Er sollte auch auf einen gesunden Lebensstil achten. Zur Faltenprävention rät Ruppmann Männern wie Frauen: Viel trinken – vor allem Wasser und Tee –, ausreichend schlafen und ein hochwertiges Pflegeprodukt mit UV-Schutz verwenden. „Außerdem sollten Haut-Stressfaktoren wie Alkohol, Nikotin und Sonnenbank möglichst vermieden oder zumindest nur in geringen Mengen genutzt werden“, betonte der Kosmetikexperte.

Wichtig ist, dass auch Männer ihre Pflege an die jeweilige Jahreszeit anpassen. Das heißt: Im Winter darf die Creme reichhaltiger sein als im Sommer. Und wer Skifahren möchte, sollte dabei den Sonnenschutz nicht vergessen – schließlich ist Sonnenbrand immer schlecht für die Haut. dpa

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