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Auf Kur mit dem Fiskus

Massage auf Kosten des Fiskus: Um eine Kur als «außergewöhnliche Belastung» bei der Steuer geltend zu machen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Foto: Monique Wüstenhagen Massage auf Kosten des Fiskus: Um eine Kur als «außergewöhnliche Belastung» bei der Steuer geltend zu machen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Foto: Monique Wüstenhagen
Berlin. 

Krankenkassen finanzieren immer seltener eine Kur. Öfter als noch vor wenigen Jahren zahlen Patienten daher einen Regenerationsaufenthalt selbst. Unter bestimmten Bedingungen können sich Kurreisende einen Teil der Kosten vom Fiskus zurückholen.

Die Krise ist vorbei: Deutschlands Kur- und Heilbäder verzeichnen nach wirtschaftlich mageren Jahren wieder steigende Gästezahlen. Das liegt aber nicht daran, dass Ärzte ihren Patienten wieder häufiger Kuren verordnen. Vielmehr sind immer mehr Menschen bereit, einen Aufenthalt in einem Kurort mit Fango-Bädern, Massagen und Wassergymnastik aus eigener Tasche zu bezahlen - ihrer Gesundheit zuliebe. Einen Teil der Kosten können sie unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen.

«Früher wurden 80 Prozent der Gäste von den Kassen geschickt, heute sind vier von fünf Gästen Selbstzahler», erläutert Markus Schneid, Geschäftsführer des Deutschen Heilbäderverbandes in Berlin. Eine Kur kann - abhängig von der Art der Unterbringung und den verschiedenen Therapien - hohe Summen verschlingen. Wer zur Linderung von Gesundheitsbeschwerden einen Aufenthalt in einem Heilbad in Erwägung zieht, sollte daher sorgfältig prüfen, ob die Kosten dafür nicht von einem Sozialversicherungsträger übernommen werden können.

(Von Sabine Meuter, dpa)
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