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Bei Gürtelrose binnen zwei Tagen mit Therapie beginnen

Mit einem Gang in die Apotheke bekommen Betroffene eine Gürtelrose nicht in den Griff. Denn frei verkäufliche Mittel helfen nicht. Stattdessen sollten Patienten rasch einen Arzt aufsuchen und auch gleich mit der Behandlung beginnen.
Die Gürtelrose ruft bei Betroffenen anfangs einen brennenden Schmerz hervor, danach kommen Bläschen und Pusteln hinzu. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Die Gürtelrose ruft bei Betroffenen anfangs einen brennenden Schmerz hervor, danach kommen Bläschen und Pusteln hinzu.
Krefeld. 

Wer an Gürtelrose erkrankt, sollte sich unbedingt schnell behandeln lassen. So können Patienten Langzeitfolgen wie die Post-Zoster-Neuralgie (PZN) vermeiden, teilt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit.

Am besten beginnt die Behandlung mit antiviralen Medikamenten innerhalb der ersten beiden Tagen nach Auftreten der für Gürtelrose typischen Bläschen auf der Haut. Auch die Schmerzen müssen gelindert werden, damit sie nicht chronisch werden.

Frei verkäufliche Schmerzmittel helfen hier in der Regel allerdings nicht. Stattdessen kommen spezielle Pflaster, Antidepressiva oder Epilepsiemittel zum Einsatz.

Gürtelrose (Herpes Zoster) entsteht, wenn Viren aus einer früheren Windpocken-Infektion wieder aktiviert werden. Sie greifen dann Haut und Nerven an. Bleibt die Erkrankung zunächst unbehandelt, können an den Nerven bleibende Schäden entstehen - das passiert vor allem, wenn der Patient schon etwas älter ist. Die Beschwerden reichen dann von brennenden Dauerschmerzen über eine Überempfindlichkeit bis hin zu Juckreiz.

(dpa)
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