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Bei Herzschwäche langsam mit Sport starten

Herzpatienten müssen beim Sporttreiben meist sehr vorsichtig sein und dürfen das Organ nicht zu sehr belasten. Deshalb ist es wichtig, vor dem Start einen genauen Plan zu besprechen.
Eine gemeinsame Gruppe ist am besten geeignet, um regelmäßig Sport zu treiben. Foto: Kai Remmers/dpa/tmn Foto: dpa Eine gemeinsame Gruppe ist am besten geeignet, um regelmäßig Sport zu treiben. Foto: Kai Remmers/dpa/tmn
Baierbrunn. 

Patienten mit Herzinsuffizienz sollten unbedingt Sport treiben. Dies sei genauso wichtig wie die Medikamente, erläutert Kardiologe Marcus Sandri in der Zeitschrift „Apotheken Umschau” (Ausgabe B11/2017).

Aber: Die richtige Dosis ist wichtig. Der Patient sollte zunächst bei seinem Kardiologen einen Leistungstest machen. Außerdem muss die Erkrankung medikamentös gut eingestellt sein. Dann kann es mit Kraft-Ausdauer-Einheiten losgehen, die mindestens 15 Minuten dauern und bei denen sich der Trainierende zu höchstens 60 bis 70 Prozent belastet.

Am besten schließen sich Herzpatienten einer Herzsportgruppe an. Dort ist das Training speziell auf sie zugeschnitten. Außerdem motiviert Sport in der Gruppe, dranzubleiben.

(dpa)
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