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Bei Neurodermitis auf den richtigen Sonnenschutz achten

Menschen mit Neurodermitis sollten ihre Hautpflege-Produkte besonders sorgfältig auswählen. Bei einer Sonnencreme ist es wichtig, auf den Lichtschutzfaktor und die Wirkstoffe zu achten.
Sonnencreme mit Arzneihafer ist gut für Neurodermitis-Erkrankte. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild Sonnencreme mit Arzneihafer ist gut für Neurodermitis-Erkrankte.
Berlin/Bonn. 

Menschen mit Neurodermitis müssen ihre empfindliche Haut besonders vor der Sonne schützen. Dafür eignen sich Cremes mit sogenannten physikalischen oder mineralischen Lichtschutzfaktoren, erklärt der Hautarzt Christian Kors aus Berlin.

Solche Produkte seien häufig besser verträglich als der klassische Sonnenschutz mit chemischen Lichtschutzsubstanzen . In jedem Fall sollte die Sonnencreme mindestens den Lichtschutzfaktor 20 besitzen.

Außerdem sollte Sonnencreme für Menschen mit Neurodermitis Fette, Pflegesubstanzen und pflanzliche Wirkstoffe enthalten, erläutert die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA). Gut sei, was Feuchtigkeit spendet, die Haut stabilisiert und deren natürliche Abwehrmechanismen unterstützt. Der pflanzliche Wirkstoff Arzneihafer stärke die Zellabwehr gegen UVA-Strahlen zusätzlich.

Bei Menschen mit Neurodermitis fehlen der Haut wichtige Fette und Eiweiße zum Schutz vor Schadstoffen und Allergenen. Daher ist ihre Haut besonders sonnenempfindlich. Sonnencremes mit Duftstoffen und Konservierungsmitteln können das Hautbild verschlechtern.

(dpa)
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