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Bei Rückenschmerzen auch auf die kleinen Muskeln achten

Viele Rückenübungen stärken nur die großen Rumpf- und Bauchmuskeln. Doch wer unter Rückenproblemen leidet, sollte auch die kleinen Muskelgruppen nicht vernachlässigen.
Pilatesübungen sprechen das „Powerhouse” an. Gestärkt werden dabei oft auch die tief liegenden Rückenmuskeln. Foto: Jörg Carstensen/dpa Pilatesübungen sprechen das „Powerhouse” an. Gestärkt werden dabei oft auch die tief liegenden Rückenmuskeln.
Baierbrunn. 

Beim Rückentraining geht es häufig um die großen Muskelgruppen im Bauch und im Kreuz. Dabei werden manchmal die tief liegenden, kleineren Muskeln vernachlässigt.

Wer sich wegen Rückenschmerzen längere Zeit nicht mehr richtig bewegt hat, steigt am besten mit einem Training genau dieser tief liegenden Bauch- und Rückenmuskulatur ein, rät die „Apotheken Umschau” (Ausgabe B9/2017). Das stärkt den Rumpf und sorgt so erstmal für Stabilität.

Der Mensch kann zum Beispiel die Muskeln, die die Dorn- und Querfortsätze der Wirbelsäule verbinden, nicht selbst anspannen. Sie werden bewegt und gestärkt, wenn man zum Beispiel den queren Bauchmuskel fordert. Patienten können dafür Gleichgewichtsübungen auf einem Wackelbrett ausführen. Auch Pilatesübungen sprechen die tief liegenden Muskelgruppen an, indem das sogenannte „Powerhouse” in der Körpermitte gestärkt wird. Yogaübungen wie das „Brett” oder der „Hund” stabilisieren ebenfalls den Rumpf.

(dpa)
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