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Fluch und Segen zugleich: Birkenzucker verursacht in großen Mengen Magen-Darm-Probleme

Birkenzucker gilt als Ersatz für handelsüblichen Zucker. Trotz seiner geringen Kalorienzahl sollte der auch als Xylit bekannte Süßstoff nicht über eine bestimmte Menge am Tag konsumiert werden.
Birkenzucker kann in großen Mengen zu Magen-Darm-Problemen führen. Foto: Monique Wüstenhagen Birkenzucker kann in großen Mengen zu Magen-Darm-Problemen führen. Foto: Monique Wüstenhagen
München. 

Birkenzucker hat eine dem Haushaltszucker sehr ähnliche Süßkraft und enthält dabei nur etwa 40 Prozent der Kalorien. Außerdem hemmt dieser Zucker das Wachstum von Kariesbakterien, erläutert der Verbraucherservice Bayern.

Trotzdem sollte man sparsam mit Birkenzucker - auch Xylit genannt - umgehen. Denn der Zuckeralkohol verursacht in großen Mengen Magen-Darm-Probleme, er wirkt blähend und abführend.

Allerdings lasse sich der Organismus schrittweise an Xylit gewöhnen, erklären die Experten. Erwachsenen können so nach einiger Zeit bis zu 150 Gramm Xylit pro Tag einnehmen. Kinder sollten auch nach einer langsamen Gewöhnung niemals mehr als 40 Gramm Birkenzucker am Tag zu sich nehmen.

(dpa)
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