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Blasentraining kann einnässenden Schulkindern helfen

Nächtliche Blasenschwäche ist auch bei Schulkindern ein nicht seltenes Phänomen. Ein Blasentraining kann in vielen Fällen helfen. Doch manchmal steckt auch eine Erkrankung dahinter.
Etwa zehn bis 15 Prozent aller Schulkinder leiden unter nächtlicher Blasenschwäche. Foto: Jens Kalaene/dpa Etwa zehn bis 15 Prozent aller Schulkinder leiden unter nächtlicher Blasenschwäche.
Köln. 

Rund 10 bis 15 Prozent der Schulkinder nässen nachts immer noch ein. Von nächtlicher Harninkontinenz sprechen Ärzte, wenn ein Kind drei Monate lang mindestens einmal in vier Wochen ins Bett macht, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Nächtliche Harninkontinenz kommt vor allem bei Jungen vor. Eltern sollten diese Ereignisse protokollieren. Das hilft dem Kinderarzt auf der Suche nach der Ursache. Bei der Hälfte der Betroffenen ist ein Blasentraining wirksam. Dabei gehen die Kinder zum Beispiel einmal pro Stunde auf die Toilette.

Manche Kinder werden im Laufe der Zeit auch von ganz allein trocken: Unter den 15-Jährigen hat nur noch ein Prozent Probleme, nachts den Urin zu halten. Bei Kindern, die tagsüber einnässen, kann auch eine Verstopfung die Ursache sein. Ein überfüllter Darm drückt dann auf die Blase.

Kinder mit ADHS haben manchmal Probleme, schnell genug die Toilette aufzusuchen, weil das Signal, dass sie müssen, nicht rasch genug verarbeitet wird. Und auch ein unerkannter Diabetes Typ 1 kann dazu führen, dass ein Kind ständig Harndrang hat.

Mit Antibiotika müssen den Kinderärzten zufolge nur Kinder behandelt werden, bei denen die Inkontinenz auf eine wiederkehrende Blasenentzündung zurückgeht

(dpa)
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