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Darum ist Vitamin D für Diabetiker besonders wichtig

Diabetiker sollten sich immer wieder eine Pause in der Sonne gönnen. Das ist kein Ratschlag zur Entspannung, sondern wichtig für ihre Gesundheit. Denn das Sonnenlicht produziert im Körper Vitamin D - und das brauchen Diabetiker besonders.
Gesundes Sonnenbad: So kann der Körper ausreichend Vitamin D bilden. Foto: Paul Zinken/dpa Gesundes Sonnenbad: So kann der Körper ausreichend Vitamin D bilden. Foto: Paul Zinken/dpa
Mannheim. 

Menschen mit Diabetes sollten ihren Vitamin-D-Spiegel überprüfen lassen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hin. Vitamin D wirkt unter anderem dem Knochenabbau entgegen, der bei Diabetikern schneller voranschreitet als bei gesunden Menschen. So beugt das Vitamin Knochenbrüchen vor.

Zudem kann es die Produktion von Insulin beeinflussen und auf diese Weise direkt auf den Blutzuckerspiegel einwirken, erklärt Prof. Klaus Badenhoop von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.

Vitamin D nimmt man einerseits über die Nahrung auf. Fetter Seefisch etwa ist ein guter Lieferant. Andererseits bildet die Haut es unter dem Einfluss von UV-Strahlung. Als optimal sehen Ärzte der DGIM zufolge heute einen Serumspiegel zwischen 30 und 50 ng/ml an.

Vor allem in den Wintermonaten sind die Menschen in Deutschland allerdings in der Regel zu wenig Sonne ausgesetzt. Den optimalen Serumspiegel zu erreichen, sei schwierig. Es hilft, täglich mindestens eine halbe Stunde nach draußen zu gehen - auch wenn es bewölkt ist.

Ist der Vitamin-D-Spiegel dennoch zu niedrig, sollten Diabetiker in Absprache mit ihrem Arzt zusätzliches Vitamin D in Form von Kapseln zu sich nehmen, rät die DGIM.

(dpa)
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