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Demenzkranken mit kleinen Hilfen den Alltag erleichtern

Räumliche Veränderungen sind eine Herausforderung für Demenzkranke und deren Angehörige. Sie sollten daher möglichst behutsam vorgenommen werden. Doch was kann man tun, wenn das Leben in den eigenen vier Wänden schwieriger wird?
Ein Klebezettel mit dem Schriftzug „Herd aus?” kann den Erkrankten helfen. Foto: Jens Kalaene/dpa Ein Klebezettel mit dem Schriftzug „Herd aus?” kann den Erkrankten helfen. Foto: Jens Kalaene/dpa
Baierbrunn. 

Leben Demenzkranke weiterhin in ihrem vertrauten Zuhause, können Angehörige ihnen mit kleinen Dingen den Alltag erleichtern. So hilft es beispielsweise, wenn sie statt eines ganzen Schlüsselbunds nur einen einzelnen Schlüssel für die Haustür bekommen.

Die „Apotheken Umschau” (Ausgabe 7B/2017) berichtet weiter, dass alternativ farbliche Markierungen der Schlüssel empfehlenswert sind - der Schlüssel bekommt dann dieselbe Farbe wie das dazugehörige Schloss.

Ist die Krankheit fortgeschritten, und die Person zeigt das typische Weglauf-Verhalten, können Angehörige die Haustür hinter einem Vorhang oder einem Rollo verstecken. Ein Glockenspiel an der Tür macht Angehörige außerdem darauf aufmerksam, wenn jemand das Haus oder die Wohnung verlässt.

Grundsätzlich sind Veränderungen für Demenzkranke eine Herausforderung. Räumliche Anpassungen sollten Angehörige also behutsam vornehmen, damit sich der Zustand nicht verschlechtert.

(dpa)
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