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Fluoridgehalt der Kinder-Zahnpasta sollte gering sein

Gründliche Zahnpflege ist schon bei Kleinkindern wichtig. Geputzt wird wie bei den Großen früh und abends. Nur bei der Zahnpasta sollte es Unterschiede geben.
Die Zahnpasta von Kindern sollte wenig Fluorid enthalten. Foto: Patrick Seeger Die Zahnpasta von Kindern sollte wenig Fluorid enthalten.
Köln. 

Fluorid hilft dabei, die Zähne vor Karies zu schützen. Doch es kommt auf die richtige Dosierung an.

Zu viel Fluorid kann bei Kindern weiße Schmelzflecken verursachen, wenn es sich vor dem Durchbruch der bleibenenden Zähne in diese einlagert, erläutert die Initiative ProDente. Die Experten raten daher zwar, ab dem ersten Milchzahn dem Kind morgens und abends die Zähne zu putzen.

Dabei reicht es aber, wenn Eltern zunächst einmal täglich einen dünnen Film einer Kinderzahnpasta auftragen, deren Fluoridgehalt auf der Packung mit 500 ppm (parts per million) angegeben wird.

Vom zweiten Geburtstag an können Mütter und Väter dann die Menge erhöhen - auf täglich zweimal eine erbsengroße Menge einer solchen Kinderzahnpasta. Etwa im Alter ab sechs Jahren, wenn die ersten bleibenden Zähne durchgebrochen sind, raten die Experten dann eine Menge von 1000 bis 1500 ppm Fluorid zweimal täglich zu verwenden.

(dpa)
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