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Genitalherpes Ausbruch rasch mit Tabletten behandeln

Wer sich einmal mit Genitalherpes infiziert hat, wird im Verlauf des Lebens immer wieder unter der Krankheit leiden. Damit man nicht auch noch weitere Menschen ansteckt, sollte der Virus schnell bekämpft werden.
Um den Partner nicht auch noch mit Genitalherpes zu infizieren, sollte so schnell wie möglich eine Behandlung erfolgen. Foto: Christophe Gateau Um den Partner nicht auch noch mit Genitalherpes zu infizieren, sollte so schnell wie möglich eine Behandlung erfolgen.
Köln. 

Wer es hat, spricht meist nicht darüber: Genitalherpes verursacht brennende, juckende Bläschen im Intimbereich. Einmal betroffen, hat man damit in der Regel immer wieder zu tun.

Die gute Nachricht: Die Ausbrüche werden in der Folge meist schwächer, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seinem Portal gesundheitsinformation.de .

Gerade die Ersterkrankung kann sehr schmerzhaft sein, eine Behandlung mit virushemmenden Medikamenten ist sinnvoll. Die Tabletten werden meist zehn Tage eingenommen, je früher damit begonnen wird, desto besser. Weitere mildere Ausbrüche müssen nicht behandelt werden. Wer sehr häufig Genitalherpes oder besonders starke Beschwerden hat, kann allerdings auch längere Zeit und vorbeugend Medikamente nehmen.

Menschen mit Genitalherpes sollten in der Zeit eines Ausbruchs dem Partner zuliebe am besten ganz auf Sex verzichten. In beschwerdefreien Zeiten schützen Kondome vor Ansteckung, auch die virushemmenden Medikamente schwächen die Gefahr ab. Hat man das Virus schon länger im Körper, ist man weniger ansteckend. Bei Frauen besteht generell ein höheres Ansteckungsrisiko als bei Männern.

Hat der Partner Genitalherpes, kann ein Bluttest Aufschluss geben, ob man selbst vielleicht bereits den gleichen Virustyp in sich trägt. Denn nicht jeder Träger leidet automatisch an Symptomen. Dann ist es nicht nötig, dass der erkrankte Partner zum Schutz des anderen vorbeugend Medikamente nimmt. Generell sollte man mit dem Partner offen über die Erkrankung reden, rät das Institut IQWIG.

(dpa)
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