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Abnehmen: Glyx-Diät im Test – Heißhunger vermeiden

Von Die Glyx-Diät – ein nettes Wortspiel, das Abnehmwilligen mit dem ersten Klang eine locker und leichte Gewichtsreduktion zu versprechen scheint. Aber taugt die Diät auch im Alltag? Und was muss bei ihr alles beachtet werden, damit die Pfunde auch wirklich purzeln? Von FNP-Mitarbeiter Daniel Waldschik
Brokkoli gehört zu den Lebensmitteln, die bei der Glyx-Diät ausdrücklich erlaubt sind. Foto: Marc Müller Brokkoli gehört zu den Lebensmitteln, die bei der Glyx-Diät ausdrücklich erlaubt sind. Foto: Marc Müller
Unser Tester Daniel Waldschik muss sich sein Lieblingshobby abgewöhnen: Bratwurstbrötchen futtern ist mit der Glyxdiät nicht mehr. Bild-Zoom
Unser Tester Daniel Waldschik muss sich sein Lieblingshobby abgewöhnen: Bratwurstbrötchen futtern ist mit der Glyxdiät nicht mehr.
Zu Beginn einer Diät stellt sich ein Abspeckwilliger bekanntlich viele Fragen. Die Klassiker sind sicherlich: „Will ich das echt durchziehen?“ oder „Was, wenn die Kilos nach der Diät schnell wieder auf der Hüfte sitzen?“. Ich hingegen fragte mich: „Nie wieder Bratwurst-Samstag? Ist das mein Ernst?“ Beim Essen ist der Mensch nämlich ein Gewohnheitstier. Meine Gewohnheit war es, samstags um 15.30 Uhr zur Bundesliga lecker Bratwurst mit Pommes zu essen – mit ganz viel Rot-Weiss, den Farben meines Vereins, dem 1. FC Nürnberg.
 
Mittlerweile sind vier Bratwurst-Samstage verstrichen und ich kann mit Fug und Recht sagen: Die Gewohnheit war schneller abgelegt, als ich die Kalorien einer solchen Mahlzeit zählen kann. Etwa vier Wochen ist es nun schon her, da startete ich für die Frankfurter Neue Presse den Selbsttest: „Abnehmen mit der Glyx-Diät“, lautete mein Auftrag.
 
Was macht man nicht alles für den Arbeitgeber, oder? „Gut“, sagte ich. „Mit 'Glück' hat diese Diät zwar sicher nichts zu tun. Aber ich mach halt mal mit.“ Diäten waren mir bis dahin fremd. Trotz mehr als zehn Kilogramm Übergewicht.

 
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Vor- und Nachteile der Glyx-Diät

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Den ein oder anderen Abnehmversuch hatte ich deshalb schon vor etlichen Monaten unternommen – wenn auch erfolglos und zum Leidwesen meiner Freundin, die den ganzen Diät-Kram kochen (und mitessen) musste. Dementsprechend begeistert war sie, als ich mit einem fröhlichen „Schatz, ich mach ab sofort Glyx-Diät“ die Tür herein stolperte und ihr freudestrahlend das Buch „Die neue GLYX-Diät: Abnehmen mit Glücks-Gefühl“ von Marion Grillparzer entgegenstreckte.
 
Die Parole „Finger weg“ galt für mich also bei schlechten Kohlehydraten wie Weißbrot, Traubenzucker, poliertem Reis oder Kartoffelpüree, die allesamt einen hohen Glyx aufweisen und den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen lassen. In Maßen zugreifen wegen eines mittleren Glyx durfte ich bei Vollkornbrot, Apfelsaft oder auch normalem Zucker. „Richtig zulangen“ hingegen konnte ich bei guten Kohlenhydraten wie etwa reinen Milchprodukten, vielen Obst- und Gemüsesorten oder Nudeln. Erlaubt waren zudem pflanzliche Öle, Nüsse und Hülsenfrüchte sowie bis zu zweimal täglich Fisch, Geflügel oder Eier.

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